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Eintrag ins Schuldnerverzeichnis, evtl. Formfehler?

20.11.2018 10:17 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


16:28

Meine Bank hat mein Konto gekündigt, was mich sehr verwundert hat. Ein paar Tage später hat mir meine Kreditkartenorganisation mitgeteilt, dass meine Karte wegen einen Negativeintrags bei der Schufa gesperrt ist. Ich habe daraufhin einen Online-Zugang bei der Schufa beantragt und nachdem ich Einsicht genommen habe, gesehen, dass dort ein Eintrag wegen "Nichtabgabe der Vermögensauskunft" steht. Daraufhin habe ich eine Rückfrage bei der Schufa gestellt, es kam aber nur ein nichtssagender Textbaustein zurück. Da ich immer noch keine Ahnung hatte, um was es da gehen soll, suchte ich den örtlichen Gerichtsvollzieher auf, der mir die Auskunft erteilte, dass ein Gerichtsvollzieher an meinem alten Wohnort mich wohl zur Abgabe geladen hatte, ich aber nicht erschienen wäre - kein Wunder, mir war schlicht nichts bekannt. Die Ladung erfolgte für den 15.10.18, seit 11.03.18 wohnte ich bereits nicht mehr am alten Wohnort, natürlich auch ordnungsgemäß umgemeldet.
Nachdem ich beim Gerichtsvollzieher am alten Wohnort vorstellig wurde, behauptete dieser, dass die Ladung ordnungsgemäß zugestellt gewesen wäre - was unmöglich ist, da ich am Auszugstag im März 2018 die Namensschilder an Briefkasten und Klingel entfernt hatte.
Nun zu meiner Frage:
Ist es möglich den Eintrag ins Schuldnerverzeichnis (Baden-Württemberg) schnell! zu tilgen und wenn ja, auf welchem Weg. Es geht nicht um die Forderung (aus 1995, mehrfach weiterverkauft an Nehemia, Mumme & Partner, Apontas, usw.), die ich allerdings nicht auf einmal tilgen könnte, sondern nur um den schnellsten Weg den Eintrag im Schuldnerverzeichnis zu löschen und das Verfahren auf den vorherigen Stand zu setzen.

20.11.2018 | 10:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

eine Löschung ist grundsätzlich möglich.

ich müsste hier doch zuvor von ihnen den genauen zeitlichen Ablauf mit den entsprechenden Daten erfahren, also konkret wann haben Sie von der Eintragung genau erfahren, wann waren Sie genau bei den beiden Gerichtsvollzieherin vorstellig geworden ?

Bitte beantworten Sie die aufgeworfenen Fragen nicht hier im Rahmen der Fragestellung, um ihre kostenlose Nachfragemöglichkeit dafür nicht zu verbrauchen, sondern geben mir die Antwort über meine E-Mail-Adresse die Sie durch einen Klick auf mein Profilbild in Erfahrung bringen können.

Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Raphael Fork

Rückfrage vom Fragesteller 20.11.2018 | 13:45

Sehr geehrter Herr Fork,

ich werde Ihnen hierzu noch die Details im Laufe des Nachmittags mailen.
Danke aber schon mal für die Auskünfte.

Beste Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.11.2018 | 16:28

In Ordnung

Ergänzung vom Anwalt 20.11.2018 | 13:04

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage , die ich Ihnen mangels Zusendung einer E-Mail von Ihnen wie folgt beantworte:


Frage 1:
"Ist es möglich den Eintrag ins Schuldnerverzeichnis (Baden-Württemberg) schnell! zu tilgen und wenn ja, auf welchem Weg."

Ja, nach Ihrer Schilderung sollte dies möglich sein, da die damalige Zustellung fehlerhaft erfolgt sein muss, wenn Sie bereits umgemeldet waren.

Sie müssen sich zur Löschung unverzüglich schriftlich und nachweisbar an das zuständige Vollstreckungsgericht wenden und dort den genauen Sachverhalt schildern, verbunden mit dem Widerspruch gegen die Eintragungsanordnung (§ § 882c ZPO ) , der Löschung bzw. einstweiligen Aussetzung des o.g. Eintrags. Daneben sollten Sie zugleich vorsorglich die sog. Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand beantragen, § 233 ZPO .

Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt -

Ergänzung vom Anwalt 20.11.2018 | 16:52

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:


Nach den mir zugesendeten Daten haben Sie am 08. und 13.11.2018 erfahren, dass es den Eintrag wegen Nichtabgabe der Vermögensauskunft gibt.

Insofern ergibt sich keine Änderung zum oben Gesagten, d.h. Sie müssen sich wie oben beschrieben unverzüglich an das Vollstreckungsgericht wenden.




Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

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