Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.435
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Widerspruch (der Erbin des Verkäufers) gegen Vermessung nach Grundstücksschenkung


| 24.01.2018 13:35 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Einreichung einer Klage benötigen wir anwaltliche Hilfe. Der Sachverhalt lässt sich wie folgt darstellen:

- 1991/1992 wurde jeweils ein Grundstückschenkungsvertrag zwischen Schenker und Beschenktem notariell aufgesetzt und unterschrieben. Grundbucheintrag oder Auflassungsvermerk wurde nicht erstellt, da die Vermessung des zu teilenden Grundstücks bis heute nicht stattgefunden hat. Die Vermessung soll nun durchgeführt werden.

- Der Schenker ist mittlerweile vor mehreren Jahren verstorben, weshalb durch uns die Erbin ausfindig gemacht wurde, die bis zu diesem Zeitpunkt den Erbschein nicht beantragt hatte.

- Der Erbschein wurde daraufhin von der Erbin des Schenkers beantragt, diese weigert sich der Vermessung und dem darauf folgenden Grundbucheintrag zuzustimmen, da Sie den Kaufvertrag als nichtig betrachtet. Die Zustimmung ist jedoch notwendig.

- Bei dem gesamten Grundstück handelt es sich um ein Wiesengrundstück, der Streitwert liegt bei 2000-2500€ Grundstückwert
zzgl. Vermessungskosten von ca. 2000€.

Bei klarer Rechtssicherheit benötigen wir eine vollstreckungsfähig Klageschrift, daher haben wir folgende Fragen:

a) wie rechtssicher ist eine Klage gegen die Erbin des Schenkers
b) welche Kosten kommen auf uns bzgl. der Klageschrift zu
und c) ggf. welche weiteren Kosten würden entstehen bei einer Vertretung vor Gericht


Mit freundlichen Grüßen


24.01.2018 | 16:36

Antwort

von


1675 Bewertungen
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Erfolgsaussichten lassen sich aufgrund Ihrer Sachverhaltsdarstellung nicht abschätzen, da zumindest erst einmal der notarielle Vertrag bekannt sein müsste. Da Sie von einem Grundstückschenkungsvertrag, dann aber auch von einem Kaufvertrag schreiben, kann die Einschätzung nur bei Kenntnis aller Verträge erfolgen.

Eine notarielle Vereinbarung wird aber in der Regel auch die Nachfolger binden, so dass die Erbin sehr schlechte Karten haben könnte. Eine "Rechtssicherheit" können Sie daraus allein aber niemals ableiten.


Das Kostenrisiko (bei gesetzliche Vergütung) liegt bei einem Wert von 2.500 € bei

324,00 € Gerichtskosten
621,78 € Rechtsanwaltskosten (Rechtsanwalt der Gegenseite)
621,78 € Rechtsanwaltskosten (eigener Rechtsanwalt

also gesamt für die erste Instanz bei 1.567, 56 €, was sich aber noch je nach Verfahrensablauf ändern kann. Sind Zeugen, Gutachten notwendig, wird es mehr werden; erkennt die Gegenseite alles sofort an, wird es weniger.

Beauftragen Sie keinen Rechtsanwalt, reduziert es sich eben um 621,78 €.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Nachfrage vom Fragesteller 24.01.2018 | 19:15

Sehr geehrter Herr Bohle,

danke für Ihre Antwort. Bei den beiden Verträgen handelt es sich um einen Teilgrundstückschenkungsvertrag und einen Grundstückschenkungsvertrag, beide sind notariell beglaubigte Verträge. Entschuldigen Sie die Fehlinformation um den Kaufvertrag.

Die Frage unter b) war dahingehend, dass wir eine Klageschrift benötigen und dafür einmal die Kosten erfahren möchten. Wir gehen davon aus, dass eine Vertretung vor Gericht nicht nötig sein wird. Bitte geben Sie uns dazu noch eine Angabe.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.01.2018 | 20:18

Sehr geehrter Ratsuchender,


bei einer Klageschrift kommen die von mir genannten Rechtsanwaltskosten für den eigenen Rechtsanwalt auf Sie zu. Soll er nur die Klageschrift erstellen und nicht bei Gericht einreichen, werden diese Kosten auf 334,75 € reduziert.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Ergänzung vom Anwalt 25.01.2018 | 10:20

Wie soll ohne Kenntnis des Vertrages eine "rechtssichere Einschätzung" erfolgen?


Wenn Sie wegen Zahnschmerzen zum Zahnarzt gehen, werden Sie dort auch den Mund öffnen und möglicherweise Untersuchungen über sich ergehen lassen müssen. Wenn Sie aber den Mund geschlossen halten - ist dann der Zahnarzt schlecht, weil er Sie nicht von den Schmerzen befreit hat?


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, oldenburg
Bewertung des Fragestellers 24.01.2018 | 20:39


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Leider wurde die Frage nach der Rechtssicherheit nur schwammig "könnte, müsste" beantwortet. Eine konkrete Einschätzung blieb aus."
Stellungnahme vom Anwalt:
Die Bewertung ist eine Unverschämtheit. Wenn der Vertrag nicht bekannt ist, kann man kaum etwas zur Durchsetzbarkeit "rechtssicher" aussagen, zumal der Ratsuchende selbst eingeräumt hat, dass der Kauf und Schenkung durcheinander gebracht hat. Es wurde darauf hingewiesen, dass der Inhalt des Vertrages bekannt sein muss - in der Nachfragefunktion ist der Ratsuchende aber darauf nicht eingegangen, bewertet dafür lieber negativ. Was ist besser: Eine ordnungsgemäße Beratung oder ein Blick in die Glaskugel?
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Thomas Bohle »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24.01.2018
3,6/5.0

Leider wurde die Frage nach der Rechtssicherheit nur schwammig "könnte, müsste" beantwortet. Eine konkrete Einschätzung blieb aus.


ANTWORT VON

1675 Bewertungen

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht