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Versicherungsrecht - Anzeigepflichtverletzung - Private Krankenversicherung

31.10.2019 15:20 |
Preis: 25,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Private Krankenkasse, Vorerkrankung

Guten Tag,

ich habe folgende Frage. Aktuell beschäftige ich mich mit dem Abschluss der privaten Krankenversicherung und einer BU und bin schon relativ weit.

Da ich alles richtig angeben möchte und nun von Versicherern und Vertretern ganz unterschiedliche Aussagen habe, hier eine Frage zur Anzeigepflicht.

Nach Hinweis des Versicherers muss ich alle Angaben vollständig und richtig machen und laufe sonst nach den Regelungen des VVG Paragraph 19 Gefahr, dass der VR zurücktritt oder kündigt.

Nun wurde bei mir mit 14, also vor über 30 Jahren eine Skoliose diagnostiziert. Der Arzt meine damals "das verwächst sich wieder" und ich hatte auch nie Beschwerden damit, jedoch heilt diese wohl nie aus.

Im Antrag heisst es nun:
"7. Bestehen chronische bzw. dauerhafte oder immer wieder auftretende Beschwerden/Krankheiten, organische oder körperliche Fehler (auch Kieferanomalien), Körperimplantate oder Prothesen (z. B. Brustimplantate oder künstliche Gelenke)?"

Ich wurde nie mit einer Skoliose Behandelt oder nahm Medikamente oder sonstige Heilmaßnahmen in Anspruch. Jedoch kann ich nicht ausschließen, dass in irgendeiner Akte einmal Skoliose stand oder ich es als "Vorgeschichte" einmal bei anderen Beschwerden oder Rückenverspannungen mit angegeben habe.

Daher die Frage:

Muss ich- nach der Fragestellung- diese angeben?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Problem ist, dass es bereits vermerkt wurde und damit aktenkundig ist. Hier können Sie allerdings von einem Arzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass es sich "wieder erwachsen hat", also aktuell nicht mehr vorliegt. Dann geben Sie beides an. Ohne diese Bescheinigung und einfach weglassen ist nicht ratsam, denn die Krankenkasse hat alles gespeichert!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 31.10.2019 | 16:08

Guten Tag,

danke für die schnelle Reaktion, welche jedoch die Frage nicht beantwortet.

Die Frage war nicht, ob ich mit einer ärztlichen Bescheinigung die Folge heilen kann oder die Krankenkasse etwas gespeichert hat (die übrigens so es nicht hat), sondern die Frage ob eine Skoliose ein angabepflichtiger Zustand/ Umstand nach der Frage ist.

Der Kern (und den konnte leider bisher auch der Vertreter nicht beantworten) ist die Frage:

Ist die SKOLIOSE ein "körperlicher Fehler" welche anzugeben ist.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 31.10.2019 | 16:20

Die Frage wurde sehr wohl beantwortet! Sie haben selber geschrieben, dass mit 14, also vor über 30 Jahren eine Skoliose diagnostiziert. Der Arzt meine damals "das verwächst sich wieder" und ich hatte auch nie Beschwerden damit, jedoch heilt diese wohl nie aus.

Somit ist es aktenkundig und somit ist es diagnostiziert - und ja, es ist ein körperlicher Fehler (davon ging ich aus) und ja, es ist anzugeben.

Schade, dass Sie meinen Zusatz, wie Sie dies heilen können, nicht positiv bemerken. Also nochmal deutlich: ja, Sie müssen es als körperlichen Fehler angeben.

FRAGESTELLER 31.10.2019 2,2/5,0
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