Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

USA Einreise als vorbestrafter


08.11.2007 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Maurice Moranc



Hallo ich habe eine Frage zur Einreise in die USA.

Ich bin im Dezember 2006 wegen einer gefährlichen Körperverletzung zu einem Jahr und 4 Monaten Haft bei
3 Jahren Bewährung verurteilt worden.
Das heißt wenn ich mir in den 3 Jahren etwas zu schulden
kommen lasse geht es in Gefängnis.
Ich bin volljährig
Meine Frage wie wirkt sich diese Vorstrafe auf die USA
Einreise aus.
Ein Visum muss ich auf jedenfall beantragen oder ?
Wie sind meine Chancen einreisen zu dürfen ?

Möchte schließlich nur dort Urlaub machen.



Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Zur Sache:

Da Sie vorbestraft sind, benötigen Sie ein Visum für die USA.

Der Antrag auf Erteilung eines Visums beinhaltet regelmäßig die Frage nach eventuellen Vorstrafen. Hierauf sollten Sie in jedem Fall wahrheitsgemäß Antworten. Mit andren Worten, verschweigen Sie Ihre Vorstrafe nicht. Andernfalls würde die USA im Zweifel eine Auskunft aus dem Bundeszentralregister gemäß § 57 BZRG erhalten und eine Einreise würde Ihnen schon aufgrund des Verschweigens auf lange Sicht verweigert werden.

Ob Ihre Vorstrafe letztendlich zur Verweigerung eines Visums führen wird, liegt im Ermessen des Konsulats und ist aus der Ferne nicht seriös vorherzusagen. Sie haben aber damit zu rechnen, dass Sie aufgrund Ihrer Vorstrafe persönlich im Konsulat vorstellig werden müssen, um sich Fragen bezüglich Ihrer Tat und Ihrer Person gefallen zu lassen. Hier liegt es an Ihnen, wie Sie Ihre Tat begründen und welchen persönlichen Eindruck Sie beim Konsulat hinterlassen. Sie dürfen nicht vergessen, dass die USA in Zeiten der Terrorangst sehr sensibel reagieren, wenn der Eindruck ensteht, es würde sich bei Ihnen um einen gewaltbereiten Menschen handeln.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2007 | 21:33

Vielen Dank erst einmal für Ihre schnelle Antwort.

Hab nochmal in meinem Urteil geschaut bin wegen gefährlicher
Körperverletzung und wegen versuchter schwerer Körperverletzung
verurteilt worden dies nur nochmal zur Info.

Ich denke es wird das beste sein die Thematik mit einem Anwalt
vorher nochmal zu besprechen bevor ich beim Konsulat vorstellig werde oder ?

Was sag ich denen wieviel muss ich sagen

und wie drücke ich mich aus damit ich am besten damit

durchkomme.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.11.2007 | 22:02

Sehr geehrter Fragensteller,

es ist natürlich zu empfehlen, Ihren Anwalt vorher nochmals zu befragen. Dies scheint vor allem deshalb empfehlenswert, da Ihr Anwalt genaue Kenntnisse bezüglich Ihrer Tat und des Urteils hat. Auch eine kurze Anfrage beim (deutschen) Auswärtigen Amt stellt eine Möglichkeit dar, sich über die derzeitigen Chancen einer Einreise in die USA zu informieren.

Einen sicheren Rat, wie Sie sich zu verhalten haben bzw. was Sie zu sagen haben, kann ich Ihnen ohne die oben genannten Kenntnisse leider nicht geben. Nur soviel: Sie sollten nicht den Eindruck erwecken, grundsätzlich gewaltbereit zu sein. Des weiteren sollten sie sich nicht in Widersprüche verwickeln, da dies zur Unglaubwürdigkeit führen würde. Auf jeden Fall sollte das Gespräch aber ergeben, dass von Ihnen keinerlei Gefahr ausgeht.

Ob ein solches Gespräch überhaupt stattfindet sei im übrigen dahingestellt. Rechnen sollten Sie aber schon damit.


Mit freundlichen Grüßen


Maurice Moranc
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER