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Schulschwänzen

| 22.06.2022 21:59 |
Preis: 60,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler sind in allen grundsätzlichen und wichtigen Schulangelegenheiten zu informieren und zu beraten.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben gestern erst erfahren, dass unsern Sohn 16 Jahre in der 9 Klasse (Gesamtschule in NRW) in der letzten 5 Wochen sehr öfter die Schule geschwänzt hat, durch schwänzen mehrere Prüfungen nicht wahrgenommen hat.
Auf Schriftliche Anfrage beim Klassenlernerin sowie Schulleitung, warum hat die Schule uns Eltern darüber nicht rechtzeitig informiert, damit wir auch direkt reagieren könenn, und nicht erst nach 5 Wochen und genau erst nach Zeugniskonferenz?

Original Schulleitung Antwort wie folgendes:

(( Bei Schülern der höheren Jahrgänge nicht üblich und auch organisatorisch nicht leistbar, Sie als Eltern jeweils zu informieren, wenn Schulkind nicht im Unterricht ist))
J**** hat durch sein Schwänzen und die nicht erbrachte Leistung seine mangelhaften Leistungen in den Fächern Deutsch, Englisch, Biologie und Technik selber verursacht. Aufgrund der insgesamt vier! mangelhaften Fächer ist eine Nachprüfung nicht möglich. Daher muss ich Ihnen leider mitteilen, dass J**** die Klasse der Jahrgangsstufe 9 im neuen Schuljahr wiederholen muss.))

Meine Frage, sind Schulleitung und Klassenlehreinen nicht Verpflichtet die Eltern unverzüglich zu Informieren? Insbesondere bei ca. 80 Fehlende Unterrichtsstunden . Wir als Eltern können nur durch die Schule erfahren.
Sollten sie doch Verpflichtet und diese Pflicht durch eine Gesetzt geregelt, bitte ich Sie uns diese mitzuteilen.

Unser Beiden Handynummer, Festnetz sowie Emails sind für Schulleitung und Klassenlehreinen bekannt und hinterlegt ist.

Mit freundlichen Grüßen
Firas Ibrahim

22.06.2022 | 23:10

Antwort

von


(929)
Vorstadt 42
41812 Erkelenz
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Gerne zu Ihrer Frage:

In der Tat sehe ich die lapidare Begründung der Schulleitung "Bei Schülern der höheren Jahrgänge nicht üblich und auch organisatorisch nicht leistbar, Sie als Eltern jeweils zu informieren, wenn Schulkind nicht im Unterricht ist" für unzureichend an.

Weisen Sie die Schulleitung schriftlich per Einwurfeinschreiben (z.H. des/der Schulleiter/in pers. o.V.i.A.) auf

§ 53 SchulG NRW hin:

Erzieherische Einwirkungen,Ordnungsmaßnahmen

(1) Erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen dienen der geordneten Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule sowie dem Schutz von Personen und Sachen. Sie können angewendet werden, wenn eine Schülerin oder ein Schüler Pflichten verletzt. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist zu beachten. Ordnungsmaßnahmen sind nur zulässig, wenn erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen. Einwirkungen gegen mehrere Schülerinnen und Schüler sind nur zulässig, wenn das Fehlverhalten jeder oder jedem Einzelnen zuzurechnen ist.

(2) Zu den erzieherischen Einwirkungen gehören insbesondere das erzieherische Gespräch, die Ermahnung, Gruppengespräche mit Schülerinnen, Schülern und Eltern, die mündliche oder schriftliche Missbilligung des Fehlverhaltens, der Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde, die Nacharbeit unter Aufsicht nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern, die zeitweise Wegnahme von Gegenständen, Maßnahmen mit dem Ziel der Wiedergutmachung angerichteten Schadens und die Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, das Fehlverhalten zu verdeutlichen. Bei wiederholtem Fehlverhalten soll eine schriftliche Information der Eltern erfolgen, damit die erzieherische Einwirkung der Schule vom Elternhaus unterstützt werden kann. Bei besonders häufigem Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers oder gemeinschaftlichem Fehlverhalten der Klasse oder Lerngruppe soll den Ursachen für das Fehlverhalten in besonderer Weise nachgegangen werden.

Machen Sie das bei Bedarf durchaus schriftlich mit Fristsetzung, warum genau es bei Ihrem Sohn "nicht üblich und auch organisatorisch nicht leistbar gewesen sei", Sie als Eltern jeweils zu informieren" und verweisen Sie dabei auf das Gesetz:


§ 44 SchulG NRW
Information und Beratung

(1) Eltern sowie Schülerinnen und Schüler sind in allen grundsätzlichen und wichtigen Schulangelegenheiten zu informieren und zu beraten.

(2) Lehrerinnen und Lehrer informieren die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung und beraten sie. Ihnen sind die Bewertungsmaßstäbe für die Notengebung und für Beurteilungen zu erläutern. Auf Wunsch werden ihnen ihr Leistungsstand mitgeteilt und einzelne Beurteilungen erläutert. Dies gilt auch für die Bewertung von Prüfungsleistungen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Bewertung des Fragestellers 22.06.2022 | 23:27

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