Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.336
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schadenersatz am Auto - angeblicher Lackschaden


30.05.2007 16:14 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Ich bitte um Weiterhilfe in folgendem Fall:

Im Januar diesen Jahres rollte ich beim Rückwärtsfahren einer Frau in die Seite ihres 10 Jahre alten Kleinwagens. Ich fuhr sehr langsam und rollte erst 2 oder 3m.
Nach der gemeinsamen Begutachtung ihres Autos, stellten wir beide fest, dass kein Schaden sichtbar war - ein Unfallbericht wurde nicht erstellt.
Nach 1 Wochen rief die Dame an, und meinte nach dem Waschen des Wagens hätte sie Lackschäden bemerkt und sie werde einen Kostenvoranschlag machen lassen. Sie erklärte, dass sie dies bei einem Bekannten machen lassen will und nicht viel kosten kann.
Nach ca. 4 Wochen erhielt ich einen Kostenvoranschlag über € 496,64 (incl. MwSt.). Diesen erhielt ich ohne weiteren Kommentar zugeschickt.
Da er mir sehr hoch erschien (für einen nicht festgestellten Schaden) ließ ich ihn prüfen von einem Versicherungsfachmann. Dieser meinte, dass der Kostenvoranschlag alles mit reinnimmt, was man reinnehmen darf. Ich weigerte mich den Betrag zu zahlen und machte ihr ein maximales Angebot von € 100. Sie ließ sich nicht drauf ein und meinte der Wagen sei schon repariert und sie sitzte nun auf den Kosten. Darauf forderte ich die Rechnung der erfolgten Reparatur an. Nach wieder ca. 4 Wochen erhielt ich - wieder ohne Kommentar - die Rechnung.
Die Rechnung unterschied sich in Form, reparierten Teilen und Preis maßgeblich vom Kostenvoranschlag.
In der Rechnung wurden die einzenen reparierten Posten und Arbeitsstunden nicht aufgeführt und die im Kostenvoranschlag (original) zu reparierenden Posten wurden durch andere ersetzt. Zudem belief sich die REchnung (original) auf € 800. Mit dieser Rechnung und dem Kostenvoranschlag bin ich zur der Lackiererei gegangen, um mir erklären zu lassen wie diese Unterschiede zustande kommen können.
In dem Gespräch gab der Lackierermeister zu, dass es sich um zwei Vorgänge handelt und dass die Rechnung geändert wurde auf Bitten der Dame: Die Seite die angeblich von mir beschädigt wurde war links, der Kostenvoranschlag behandelte auch die linke Seite und die mir zugeschickte Originalrechnung auch. Allerdings wurde in Wahrheit die rechte Seite repariert und lackiert. Erst auf Bitten der Frau wurde die ursprüngliche REchnung - ohne dies kenntlich zu machen - geändert.

In Anbetracht der Tatsache, dass kein Schaden festgestellt wurde und die dubiosen Machenschaften der Lackierei und der Dame weiß ich nicht ob und wenn ja welche Ansprüche die Dame an mich addressieren kann?

Wie stehe ich rechtlich da? Muss ich einen Schaden, der gemeinschaftlich nicht erkannt wurden ist zahlen.



Ich freue mich von Ihnen zu hören und verbleibe mit den besten Grüßen

Kirsten Jahn

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Da bei der ersten Begutachtung auch kein Schaden feststellbar war, spricht doch einiges dafür, dass es überhaupt keinen Schaden gibt. Falls doch müsste dies Ihnen die Gegenseite zunächst einmal nachweisen (Beweisen).

So wie Sie den Sachverhalt schildern, sieht es aber doch eher so aus, als wolle diese Dame Sie über den Tisch ziehen. Sie haben den PKW links "berührt" und die rechte Seite wurde tatsächlich repariert. Nun sollen Sie den vermeintlichen Schaden auch noch aufgrund einer falschen Abrechnung bezahlen. Dies dürfte strafrechtlich einen versuchten Betrug darstellen. Ich würde Ihnen daher raten, bei der Polizei Anzeige zu erstatten und Strafantrag zu stellen.

Aufgrund Ihrer Schilderung sollten Sie nichts an die Gegenseite bezahlen und vielmehr, wie bereits dargelegt, Strafanzeige stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER