Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schadenersatz wegen angeblicher Beleidigung


26.07.2005 21:49 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



In einem regionalen Internet-Forum für Tischtennisspieler habe ich im Mai 2005 einen Beitrag geschrieben.
Es ging um einen TT-Spieler der namentlich genannt wurde.
Ein im Forum registrierter User hatte geschrieben: Der Spieler XY ist auf dem Wechselmarkt, will den nicht mal jemand runterholen. Da der Spieler XY, ein in TT-Kreisen nicht sehr geschätzter Sportskamerad ist, habe ich mit meinem, in diesem Forum registrierten User-Namen daraufhin geschrieben:

"Wer den Spieler XY nimmt ist selber schuld, aber wer holt sich schon eine Krankheit ins Haus.....?"

Der Spieler XY hat aufgrund dieser Aussage, Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei gestellt. Die Polizei hat bei dem Administrator des Internet-Forums meinen Namen und meine Anschrift in Erfahrung gebracht und dem Spieler XY mitgeteilt. Da ich von der Polizei selber nichts gehört habe gehe ich davon aus, daß die Polizei die Sache eingestellt hat.

Am 22.07.05 habe ich von dem Anwalt des Spielers XY ein Schreiben mit einer Schadenersatzforderung wegen Schmerzensgeld erhalten. Ich werde aufgefordert bis zum 05.08.05 die Summe von 1.000,00 Euro + 152,00 Euro Anwaltsgebühren zu zahlen.

Wie soll ich mich nun verhalten? Hat der Anspruch von XY auf Schadenersatz Aussicht auf Erfolg? Tritt meine Privat-Haftpflicht für den Schadenersatzanspruch ein, wenn wirklich gerichtliche Schritte gegen mich eingeleitet werden (vom Anwalt des XY).
Ist die Höhe des Anspruches (1.000,00 Euro) überhaupt angemessen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Klar dürfte sein, dass es sich um eine beleidigende und schädigende Äußerung Ihrerseits handelt. Hierfür haben Sie einzustehen.

Hinsichtlich des Schmerzensgeldes ist dieses nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur zu zahlen, sofern es sich um eine erhebliche Beleidigung handelt – für „normale“ Beleidigungen ist in der Regel kein Schmerzensgeld angemessen.

Hinsichtlich des Schadenersatzes besteht ein Anspruch dem Grunde nach. Jedoch müsste der Schaden hier konkret dargelegt werden. Ob dem Geschädigten dies gelingt, vermag ich nicht zu beurteilen. Davon hängt dann natürlich auch die Höhe ab.

Die Haftpflichtversicherung wird für die vorsätzliche Schädigung nicht eintreten.

Suchen Sie einen Kollegen vor Ort und lassen Sie sich an Hand der Unterlagen und weiterer Informationen im Gespräch beraten.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.07.2005 | 22:25

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Da der Rechtsanwalt von XY bisher nur einen Schadenerstz wegen Schmerzensgeld von mir fordert, hier meine Frage:

Soll ich die Frist die mir gesetzt wurde (05.08.05)verstreichen lassen, und abwarten ob wirklich gerichtliche Schritte eingeleitet werden, um dann einen eigenen Rechtsanwalt aufzusuchen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.07.2005 | 22:54

Sofern tatsächlich ein Anspruch der Gegenseite besteht, entsehen in diesem fall natürlich weitere Kosten für Sie.

Sie könnten zunächst eine konkrete Bezifferung des Schadens verlangen, dann wäre abzuwarten, wie die Gegenseite weiter vorgeht.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER