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Sachmängelhaftung Privat / Gerwerblicher Verkauf

31.07.2008 21:42 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


09:42

Guten Tag
Habe am 19.07.08 das in der Auktion beschriebene Motorrad erworben
Die Auktion wurde von von einem Als Gewerblich angemeldetem Verkäufer Durchgeführt
Der Kauf vertrag wurde jedoch als Privatverkauf abgeschlossen
unter ausschluss jeglicher Gewährleistung

Der Verkäufer betreibt einem KFZ Handel
Das Motorrad wurde nun von mir in eine Werkstatt zum Kundendienst gegeben dabei stellte sich nun Heraus Das an dem Fahrzeug sehr umfangreiche Reparaturen Notwendig sind in Höhe von Ca 5000€

Würde den Kaufvertrag natürlich gerne Wandeln oder nachbessern Lassen

Es stellt sich nun jedoch die Frage ob in diesem Fall nun ein
Privatverkauf vorliegt oder aufgrund der Gewerblichen Tätigkeit
des Verkäufer ein Gewerblicher Verkauf an Privatperson bei der Dieser Ausschluss ja nicht rechtens währe

Das Fahrzeug war zum Zeitpunkt des Kaufs auf den Verkäufer unter Privater Adresse zugelassen

Der erste versuch telefonisch eine Gütlich Einigung zu errreichen endete in Der Aussage "Pech Gehabt"

Welches Recht greift nun in diesem Fall?
macht es sinn gegen den Verkäufer antwaltlich / Gerichtlich vorzugehen

31.07.2008 | 22:22

Antwort

von


(232)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ein gewerblicher Verkäufer kann die Gewährleistung nicht wirksam ausschließen. Vorliegend spricht für eine gewerbliche Tätigkeit Ihres Gegners, dass er als KFZ- Händler ein Motorrad über einen gewerblichen eBay-Account anbot.
Meines Erachtens stehen Ihnen mithin die Gewährleistungsrechte zu.

Des Weiteren mache ich darauf aufmerksam, dass Ihr Gegner als gewerblicher Verkäufer im Internet ein sog. Widerrufsrecht einräumen muss. Ich gehe davon aus, dass dieser Sie bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt hat. Ohne Erteilung einer Widerrufsbelehrung läuft die Widerrufsfrist sechs Monate ab Übergabe der Kaufsache.
Aus diesem Grunde können Sie den Kaufvertrag (per Fax, E-Mail oder Brief) widerrufen. Ich empfehle diesbezüglich den Widerruf per Einschreiben mit Rückschein.
Der Verkäufer hätte sodann den Kaufpreis Zug um Zug gegen das Motorrad herauszugeben.
Vor Einschaltung eines Rechtsanwaltes sollten Sie sodann den Verkäufer in Verzug setzen, will heißen unter Setzung einer angemessenen Frist (14 Tage) zur Rückzahlung auffordern.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

www.kanzlei-kaempf.net


Rückfrage vom Fragesteller 31.07.2008 | 22:38

Da Das Motorrad bei Übernahme in Augenschein zu nehmen war
wie es in einem Laden Geschäft ebenfalls möglich gewesen wäre
Denke ich das ein Wiederruf nicht möglich ist.

Auch Ist das Motorrad momentan nicht mehr in einem Rückgabe fähigen zustand
Steht teilzerlegt bei einem Anderen Händler
der Die Bearbeitung Momentan unterbrochen Hat wegen unrentabilität
Die wiederherstellung des Kaufzustands wäre möglich ist jedoch mit zusätzlichen Kosten Verbunden
Dieser Händler Läst mir Morgen eine Mängelliste zukommen


Wie hoch sind Die Kosten zu Veranschlagen wenn ich Versuche
Den Sachmängelhaftungsanspruch Anwaltlich / Gerichtlich Durchzusetzen (Leider Keine Rechtsschutzversicherung )

wer Übernimmt welche Kosten ?
Werkstattkosten Demontage / Wiedermontage

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.08.2008 | 09:42

Sehr geehrter Fragesteller,

meines Erachtens liegt trotz der Möglichkeit der Inaugenscheinnahme des Motorrads ein Fernabsatzgeschäft vor. Denn der Kaufvertrag über das Motorrad kam mit dem von Ihnen über die Handelsplattform eBay abgegeben werden Höchstgebot wirksam zu Stande.
Aus diesem Grunde ist die Möglichkeit eines Widerrufs gegeben.

Die außergerichtlichen Kosten für Durchsetzung der Rückabwicklung des Kaufvertrags bei einem Streitwert in Höhe von bis zu EUR 3000,- schätze ich auf zwischen EUR 300,- und EUR 350,-. Das Prozesskostenrisiko liegt bei zirka EUR 1.500,-. Hiervon sind die Gerichtskosten und sowie die Kosten der Inanspruchnahme zweier Anwälte umfasst. Diese Kosten hätten Sie im Falle des Unterliegens zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

ANTWORT VON

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