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Rohrbruch


| 04.09.2007 12:34 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Sehr geehrte Damen und Herren,

Diesen Monat hatten wir einen Rohrbruch im Bad, die Mieterin unter uns kam hoch und beschwerte sich, dass Wasser in ihre Wohnung läuft. Daraufhin kam der Hausmeister, der mit in dem Haus wohnt und klopfte die ganze Dusche auf. Eine Firma kam reparierte scheinbar den Fehler und der Hausmeister machte alles wieder zu. An diesem und dem nächsten Tag konnten wir nicht duschen, uns wurde zwar angeboten, dass wir eine Etage höher bei der Hausmeisterin duschen könnten, das nahmen wir aber nicht wahr. Am Mittag des nächsten Tages kam die Mieterin unter uns wieder hoch und sagte dass Wasser in ihre Wohnung läuft. Der Hausmeister kam wieder und klopfte die ganze Dusche wieder auf, er stellte fest, dass es ein Rohrbruch war, aber erst nach Stunden. Wir konnten nicht auf die Toilette und nicht duschen, 2 Tage lang. Alles in allem hat es dann 1 Woche gedauert bis alles wieder in Ordnung und zu war. Zu allem Übel war meine Mutter aus Berlin, die aufgrund von Multipler Sklerose sehr schlecht laufen kann zu Besuch, sie musste jedes Mal wenn sie auf die Toilette musste eine Etage hochlaufen, ausserdem hat sie eine kleine 3jährige Tochter, die auch einmal oben geduscht hat. Einen Tag später kam der Hauseigentümer, weil wir angefragt haben, ob wir eine Mietminderung bekommen, er sagte, da alles so schnell gegangen wäre, könnte er uns nichts von der Miete erlassen. Nur die Hausmeisterin wollte uns 30 € aus ihrer eigenen Tasche geben. Unsere Wohnung kostet 290 € pro Monat plus 132 € Nebenkosten. Ist das nun richtig, oder können wir etwas von der Miete kürzen?

Mit freundlichem Gruß
Sehr geehrte Ratsuchende,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.

Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Tatsachen kann die Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Es können nur die wesentlichen Aspekte des Falles geklärt werden.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ihnen steht entgegen der Ansicht des Vermieters ein Minderungsrecht zu. Die Dauer der Beeinträchtigung ist zwar bei der Berechnung der Minderungshöhe in Ansatz zu bringen. Die Dauer von einer Woche ist jedoch nicht so unerheblich, dass eine Minderung hier ausscheiden müsste.

Wegen des beschriebenen Mangels halte ich für die Zeit der Beeinträchtigung eine Minderung von etwa 20 – 30% für angemessen (je nach Größe des Badezimmers). Ihre Miete beträgt 422,- €. Für eine Woche ergibt sich damit ein Betrag von etwa 105,50 €. Der Minderungsbetrag läge damit bei ca. 20,- - 30,- €.

Diesen Betrag können Sie von der Miete zurückbehalten, wenn Sie gleichzeitig eine Minderungserklärung abgeben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage vermitteln.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Kerres
- Rechtsanwalt -
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