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Newsletterkunden verifizieren


| 18.10.2006 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Guten Tag,

wir betreiben seit 1999 mehrere Newsletter (mit anfänglich Opt-In, seit 2002 aber per Double-Opt-In)

Da wir nicht sehr oft unsere Newsletter versenden (i.d.R. 1-2x pro Jahr) beschweren sich aber immer mehr Kunden, das Sie sich nicht eingetragen hätten oder bezeichnen die Mails als Spam oder ungewollt zugesandte Werbung.

Wir haben jetzt alle Kunden per Newsletter informiert, das wir weder Spam, noch ungewollte Werbung zusenden, wir nur noch per Double-Opt-In arbeiten und jeder die Möglichkeit hat, sich per Direktlink (war auch in jedem Newsletter enthalten) oder per Email austragen soll, der kein Interesse mehr an dem Newsletter hat. Reicht das aus, oder wie sollten wir vorgehen, damit wir nicht in einem Jahr Probleme bekommen, das die Kunden uns "wieder" als Spammer bezeichnen.

Das Problem liegt ja grundsätzlich in den Opt-In-Adressen vor 2002. Reicht grundsätzlich oben genannte Email aus, oder wie sollen wir alle Kunden informieren (uns liegen ja zu 90% nur die Email-Adressen vor).

Vielen Dank im voraus.
Freundliche Grüße

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Um sich nicht Schadensersatzansprüchen ausgesetzt zu sehen, hat der Werbende das Einverständnis des Empfängers zu beweisen (BGH vom 11.3.2004). Dieser Beweis wird Ihnen nur gelingen, wenn Sie nachweisen können, dass der Empfänger der E-Mail tatsächlich in die Übersendung von Werbung per E-Mail eingewilligt hat. Es genügt dabei nicht, dass eine E-Mail-Adresse in einem entsprechenden Formular-Feld eingegeben wird, da die Eingabe auch durch Dritte erfolgen kann.

Dieser Beweis wird Ihnen nach Ihrer Schilderung für die das Opt-In- Verfahren m. E. nicht gelingen. Um ganz sicher zu gehen, wären also die E-Mail-Adressen, die nicht durch eine E-Mail des Nutzers bestätigt worden sind, aus dem Verteiler zu nehmen. Ein Hinweis per E-Mail genügt nicht und könnte sogar seinerseits Spam darstellen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion und auch zur weiteren Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de
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