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Nachzahlungen der der Krankenversicherungsbeiträge

| 22.03.2020 14:53 |
Preis: 60,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Guten Tag Hr. Anwalt,
ich bin seid 2014 Selbstständig als Gebäudemanagement.
Habe im Jahr 2017 die Krankenverischerung gewechselt Im Jahr 2018 wurde ich von der BKK Monatlich in Höhe von 476 Euro so festgelegt. Mitte 2019 hat mich dann die KK Monatlich festgelegt in Höhe von 212 Euro. Ende 2019 bekam ich dann ein Schreiben das ich Nachzahlungen in Höhe von ca. 8000 Euro zu leisten habe. Mag sein das die BKK sich auf eiem zu Späten einreichen Steuererklärung beruft, aber das liegt daran , das mein Steuerberater die Steuererklärung Anfang des Jahres beim Finanzamt einreicht, diese dann nach der Bearbeitung der Krankenkasse zugestellt wird.
2018 musste nochmals bei Finanzamt Nachbearbeitet wurden. Nicht ich lege die Beiträge fest , sondern die KK. Und warum Ändert man diese von 2018 von 476 Euro auf 2019 auf 212 Euro ???
Nun habe ich die BKK eine Ratenzahlung angeboten , diese aber von der KK nicht angenommen wurde, ich jetzt 500 Euro Monatlich zahlen soll. Ich habe von 14 Tage Zeit einen Wiederspruch bei der KK einzureichen, weiß aber gar nicht , ob ich die Monatliche Summe aufbringen kann. Einen Kredit bekommen ich nicht , da ich zu alt bin. Und Rücklage konnte ich nicht , da ich in der Vergangenheit Steuerlich falsch beraten wurde. Nun weis ich nicht , wie ich mich verhalten soll.
22.03.2020 | 17:20

Antwort

von


(4)
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Tel: 022120426669
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage Ihrer Angaben gerne wie folgt:

Das Vorgehen der Kasse (zuerst Beitragsabsenkung, dann beträchtliche Nachforderung) erscheint in der Tat wenig verständlich. Ich würde Ihnen daher raten, den Bescheid nicht ungeprüft zu akzeptieren. Die Erfolgsaussichten eines Widerspruchs lassen sich aufgrund Ihrer bisherigen Angaben noch nicht zuverlässig beurteilen. Ich empfehle Ihnen, die maßgeblichen Unterlagen (insbesondere. die Schreiben der Krankenkasse) einem Rechtsanwalt zur Prüfung vorzulegen und ggf. mit dessen Unterstützung Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen.

Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens kann der Rechtsanwalt in jedem Fall erneut mit der Krankenkasse über eine Ratenzahlung verhandeln. Die Krankenkasse ist zwar nicht verpflichtet, einer Ratenzahlung zuzustimmen. Die Krankenkasse ist indes umgekehrt gesetzlich auch nicht gehindert, sich auf eine solche Ratenzahlung einzulassen. Entscheidend ist, dass Sie die Kasse davon überzeugen können, dass Sie 1) grundsätzlich zahlungswillig sind, 2) aufgrund Ihrer finanziellen Verhältnisse aber nicht in der Lage sind, die komplette Nachforderung mit einer Zahlung zu begleichen. Hierzu sind möglichst konkrete Angaben zu machen und diese, soweit möglich, zu belegen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Schulz
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Roger Schulz

Nachfrage vom Fragesteller 22.03.2020 | 19:37

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Soweit habe ich das alles Verstanden. Ich werde das mit der KK meinem Anwalt zur Weiterbearbeitung zustellen.
Nun habe ich da noch eine Frage an Sie :
Da die KK wenn überhaupt die Recht hat, stellt sich bei mir die Frage , da die Steuererklärung für das Geschäftsjahr beim Finanzamt schon abgeschlossen ist, kann ich die Forderungen garnicht mehr in welcher Form auch immer Steuerlich berücksichtigen. Und hätte ich die Monatliche Beitragszahlungen gezahlt , dann müsste dies das Finanzamt anerkennen ???

Habe Sie evtl. für mich ein Tip , an wem ich mich da wenden kann, ob ich Nachzahlungen der KK dem Finanzamt zur Nachberechnung für die Geschäftsjahre einreichen kann , und das Finanzamt dies auch dann mit berücksichtigen kann.

Vielen Dank im Voraus für Ihre zusätzlichen Anwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.03.2020 | 20:22

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage betrifft eigentlich ein neues Thema. Dennoch beantworte ich die Frage gern. Nachzahlungen sind in dem Jahr steuerlich zu berücksichtigen, in dem sie tatsächlich angefallen sind. Es erfolgt also keine "Nachberechnung". Wegen Einzelheiten empfehle ich Ihnen eine Nachfrage bei Ihrem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und in der Angelegenheit alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Schulz
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.03.2020 | 22:52

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"Alles im allen sehr Zufrieden mit der Beantwortung meiner Fragen."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24.03.2020
5/5,0

Alles im allen sehr Zufrieden mit der Beantwortung meiner Fragen.


ANTWORT VON

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