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Mündliche Vereinbarung durchsetzen - unter welchen Voraussetzungen?

18.06.2016 13:23 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Sehr geehrter Rechtsanwalt,
sehr geehrte Rechtsanwältin,

mein Freund und ich wohnen zusammen und teilen alle Ausgaben, so war es veinbart.

Ich habe mich zu 95% um den gesamten Einkauf gekümmert. Über etwa 3 Monate hatten wir ein Haushaltsbuch, in dem alles genau abgerechnet wurde. Es gab dazu eine Kasse, in die jeder den gleichen Betrag legte. Danach habe ich das schleifen lassen und alles selbst bezahlt. Mein Vater war schwer krebskrank und andere Sorgen. Irgendwann habe ich es geschafft, in einer Hauruck-Aktion die übrigen 3 Jahre abzurechnen. Es geht um viele Tausend Euro.

Mein Freund weigert sich, etwas zu zahlen. Er weigert sich sogar, die Abrechnung überhaupt anzusehen.

Er verdient gut und hat auch ordentliche Rücklagen. - im Gegensatz zu mir.

Ich habe alle Belege noch, man sieht, dass ich regelmäßig alle notwendigen Artikel gekauft habe. Ich habe immer mit EC von meinem Konto bezahlt.

Problem ist, nur mündlich vereinbart. Es gibt Zeugen aus Freundeskreis, aber es sind gemeinsame Freunde, ob die sich da einmischen wollen... Lediglich bei Miete/NK und Urlaub schriftlich nachweisbar, dass wir exakt teilen.

Habe ich realistische Chancen, meinen Anspruch auf rechtlichem Wege durchzusetzen? Mit/ohne Zeugen?

Freundliche Grüße und Dank

Die Hilfesuchende

Sehr geehrte Fragenstellerin,

Sie sollten doch eher versuchen, die Zeugen an sich binden. Unter Umständen auch mit schriftlichen Stellungnahmen dieser zum Sachverhalt.

Sicherlich ist der Sachverhalt nachvollziehbar zu schildern, warum die Abrechnungen erst so spät erfolgten ( insofern noch der Hinweis auf die §§ 195, 199 BGB zur Verjährung ), allerdings eröffnet dies dem Tatrichter schon Wertungsmöglichkeiten.

Natürlich spricht für Sie die eher moderate Forderung in Anbetracht der Gesamtsummen. Normalerweise unterhält der finanziell schlechter gestellte Teil auch nicht den anderen.

Als Anwalt kann ich Ihnen natürlich nicht raten auf das zu verzichten, was Ihnen zusteht.

Viel Erfolg bei der Durchsetzung ihres Anspruchs!

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -

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