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Mittlere Reife Baden-Württemberg

2. Mai 2019 11:10 |
Preis: ***,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


14:38

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Schweizerin, wohne in Baden-Württemberg und möchte eine Ausbildung zur Erziehern machen. Für diese Ausbildung benötige ich zwingend die mittlere Reife.
Ich habe in der Schweiz 9Jahre Schule und eine 3jährige Ausbildung abgeschlossen (jeweils mit einem Notendurchschnitt besser als 2,5).
In Deutschland kann man sich ja auch mit einer Dualen Ausbildung die mittlere Reife anerkennen lassen, 9+2 plus Englisch (dies könnte ich auch mit einem Englischtest z.B. TOEFL nachweisen, da ich längere Zeit in Amerika war) oder eben in Baden-Württemberg 9+3 mit Notendurchschnitt besser als 2,5.

Wie oben schon erwähnt, erfülle ich die 9+3 Anforderungen voll und ganz, dennoch würde mir die mittlere Reife nicht anerkannt. Die Begründung ist, dass die Duale Anerkennung nur für deutsche Schulanschlüsse und Ausbildungen gilt. Ich bin schockiert, über diese Aussage. Wo bleibt da die Gleichstellung? Ich fühle mich diskriminiert!
Meine Ausbildung ist durch die 1937 geschlossene bilaterale Vereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland einer deutschen handwerklichen Gesellenprüfung gleichgestellt.

Muss ich diese Ablehnung akzeptieren,? Habe ich Chancen die Anerkennung noch zu bekommen, ohne die Realschule nachzuholen?

Mit freundlichen Grüßen

2. Mai 2019 | 11:37

Antwort

von


(2001)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Begründung, dass die Duale Anerkennung nur für deutsche Schulabschlüsse und Ausbildungen gelte, ist zunächst teilweise richtig.

Aber:
Das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Schulische Bildungsnachweise, die im Ausland oder in anderen Bundesländern erworben wurden, vergleicht die Zeugnisanerkennungsstelle des Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung 7, mit schulischen Bildungsabschlüssen aus Baden-Württemberg (z.B. Hauptschulabschluss, Realschulabschluss/Fachschulreife, Fachhochschulreife, Hochschulreife) und stellen Bescheinigungen über deren Gleichwertigkeit aus.

Es gibt einen Bundesanerkennungsgesetz und auch solche der Bundesländer, hier das Gesetz zur Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen in Baden-Württemberg (Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz Baden-Württemberg - BQFG-BW) vom 19. Dezember 2013.

Daneben gilt es die Anerkennung von Berufsabschlüssen aufgrund bilateraler Abkommen mit Österreich, Schweiz und Frankreich, worauf Sie hingewiesen haben.

Daher So sollten Sie nochmals an die Behörde herantreten, sich auf das oben Gesagte beziehen und dieses prüfen lassen. Die Versagung der Anerkennung aufgrund des Auslandsbezugs kann ich so nicht richtig heißen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 2. Mai 2019 | 13:28

Sehr geehrter Herr Hesterberg,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich habe auch schon Einspruch erhoben. Die erste Begründung war, dass ich halt ein Jahr zu wenig in allgemein bildenden Fächern unterrichtet worden bin und ich muss den Realschulabschluss nachmachen. Erst nach nochmaliger Nachfrage, weshalb denn das Duale Prinzip bei mir nicht anerkannt wird, bekam ich die Antwort, dass die Zeugnisse aus Deutschland sein müssen. Ich muss auch sagen, dass die Dame am Telefon schon sehr ungehalten auf meine nochmalige Anfrage reagiert hat.
"Wenn ich mit ihrer Antwort schon nicht einverstanden wäre, dann müsse ich jetzt einfach warten, weil die "Sache" jetzt auf einem Tisch liege, der noch viel voller sei wie ihrer!"
Ich werde meine Bescheinigung der Gleichstellung aus der Schweiz jetzt mit dem Hinweis, dass ich den anwaltlichen Rat bekommen habe, nochmal nachzuhaken. Verlieren kann ich ja nicht :-).
Gibt es noch eine andere Stelle wo ich mich hinwenden kann? Eine höhere Instanz?.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 2. Mai 2019 | 14:38

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

In Ordnung, verstehe, dann haben Sie sich schon dagegen gewendet.

Nächsthöhere Stelle ist das Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg - an das können und sollten Sie sich auch wenden.
Die müssen ggf. das Regierungspräsidium anleiten - als Aufsichtsmaßnahme.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

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