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Maklerlohn


24.10.2006 12:33 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Als begleitender Makler eines Kaufvertrages, der durch Rücktritt des Verkäufers inzwischen rückabgewickelt worden ist, gestatten Sie folgende Anfrage:
Mit Käufer und Verkäufer sind Honorarvereinbarungen in Höhe von jeweils 3% getroffen worden. Durch Insolvenz des Käufers ist der Honoraranspruch bei diesem nicht durchzusetzen. Der Verkäufer lehnt trotz vorhandener Vereinabrung die Courtagezahlung ab. Er hält die Vereinbarung von 3% zu hoch und verweigert ausserdem die Provisionszahlung wegen unüblicher Höhe. Nun sind die Provisionsvereinbarungen ja regional verschieden. Dieser Kaufvertrag wurde in NRW abgeschlossen. Gibt es eine Übersicht über regionale unterschiedliche Provisiosnvereinbarungen?
So sind mir Fälle aus dem Neudeutschen Raum bekannt, bei denen grundsätzlich der Käufer 6% zahlt. Einzelregionen weisen auch eine übliche Courtage von 10% aus?
Mir ist daran gelegen, aufzuzeigen das grundsätzlich ein Honorar von 6% üblich ist, um dies auch durch die regionale Gegebenheit zu unterlegen.
Vielen Dank - mit freundlichen Grüßen
Peter Höppner

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Die von Ihnen gewünschte Übersicht gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht.
Es ist richtig, dass die Provisionssätze der Makler regional differieren. In Hamburg und Schleswig/Holstein sind Provisionssätze von 6 % üblich.

Übliche Provisionssätze für Makler liegen grundsätzlich bei drei bis sechs Prozent zzgl. Mehrwertsteuer des Kaufpreises.

Vor diesem Hintergrund kann der Verkäufer mit seinen Einwendungen nicht gehört werden. Darüber hinaus wird die Maklerprovision frei vereinbart. Eine solche Vereinbarung liegt ja auch bei Ihnen vor, so dass der Verkäufer bereits den Einwand, die Provision sei überhöht, bei Vertragsschluss hätte vorbringen müssen. So setzt der Verkäufer sich mit seinem Verhalten in Widerspruch.

Ich rate Ihnen daher, Ihren Anspruch notfalls gerichtlich durchzusetzen. Sie sollten daher einen Kollegen vor Ort mandatieren, der Ihnen bei der Durchsetzung des Anspruchs behilflich ist.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die untern mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2006
info@kanzlei-roth.de
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