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Mängel bei der Installation einer Einbauküche


| 07.12.2006 15:10 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Hallo die Damen und Herren,
wir haben Mai 2005 eine neue Einbauküche bei einem Küchenhaus
gekauft und diese auch von dem Küchenhaus installieren lassen.
Nach etwa neun Monaten kommt es zu einer Geruchsbelästigung aus
der Spüle.
Ich kontaktierte den Kundendienst des Küchenhauses und im Rahmen
der kostenlosen Jahresinspektion wurde vom Techniker das
Ablaufrohr vor dem Siffon ausgetauscht, da sich übelriechende
Rückstände festgesetzt hatten.
Nach wenigen Monaten riecht es wieder aus dem Spülablauf.
Ich kontaktierte abermals den Kundendienst, der mir aber
zu verstehen gab, dass alles richtig installiert sei und
ich den Hersteller-Kundendienst der Spüle ansprechen sollte.
Das haben wir auch gemacht und der Techniker bestätigte
- dass alles richtig installiert sei
- dass der Siffon korrekt funktioniert (also hausintern OK)
- dass es vor dem Siffon aber übel riecht
Es wurde von diesem Techniker abermals ein Teil der
Abflußkonstruktion ausgetauscht.
Dieses Teil sendete ich dem Kundendienst des Küchenhauses
sowie die Rechnung der Nachkontrolle mit der Bitte mir
diese Kosten zu erstatten.
Dies lehnte der Kundendienst ab mit dem Hinweis, dass aus
Sicht des Küchenhauses alles korrekt installiert sei und
Benutzerfehler oder eine fehlerhaftes hausinternes
Abwassersystem als Ursache in Frage kommt.
Es sei zu befüchten, dass in regelmäßigen Abständen
das gleich Dilemma auftrete, womit der Kundendienst auch
recht hat, denn es stinkt wieder stark.
Meine Vermutung ist:
wir haben 15 Jahre eine Spüle vom gleichen Hersteller gehabt,
unterhalb der Spüle war genug Platz und das Rohr verlief
senkrecht in den Siffon.
Da haben wir nie Probleme mit Geruchsbelästigung gehabt.
Nun, da unterhalb der Spüle ein ausziehbarer Wagen ist,
verläuft der erste Ablauf nahezu waagrecht, das Bild lag
dem Kundendienst auch vor, ich weiß jetzt nicht ob die
Fließgeschwindigkeit des Wassers so niedrig ist, dass es
zu Ablagerungen kommen kann.
Ich habe jetzt eine neue Küche, eine stinkende Spüle,
Kosten, suche eine Lösung des Problems, aber mit
der Zielsetzung, dass das Küchenhaus, wegen falscher Beratung
oder was auch immer diese Kosten übernimmt.
Wie könnte nun das weitere Procedere aussehen?
Ich denke an:
- Einschreiben an das Küchenhaus mit Mängelanzeige und den
Auftrag das in angemessener Zeit zu beheben, sowie die
Übernahme der bisher entstandenen Kosten
- Bei Ablehnung Einschalten eines Fachbetriebes mit
Beseitigung des Problems
- Einschalten eines Anwaltes mit dem Ziel meine Kosten
erstattet zu bekommen

Im Voraus danke für eine entsprechende Info




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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage und möchte diese unter Berücksichtigung des von Ihnen dargestellten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Zum einen sollten Sie auf jeden Fall, wie Sie auch vorgeschlagen haben, das Küchenhaus schriftlich den Mangel schildern und zur Mängelbeseitigung auffordern, eine Frist von ca. 14 Tagen sollte reichen. Gleichzeitig fordern Sie das Küchenhaus auf, die Ihnen entstandenen finanziellen Nachteile zu ersetzen. Schließlich ist noch nicht klar, wo das Problem herrührt. Sie müssen sich im Übrigen nicht auf den Hersteller der Spüle verweisen lassen, Ihr Vertragspartner ist das Küchenhaus.

Wenn es aber so ist, wie Sie vermuten, liegt das Problem nicht am fehlerhaften Einbau, sondern an den Gegebenheiten in Ihrer Küche. Dann kommt es darauf an, wie der Kauf der Küche aussah. Haben Sie sich ganz individuell beraten lassen, die Küche mit einem Mitarbeiter geplant, der auch über den Wagen unterhalb der Spüle bescheid wusste? Wenn dem so war, könnte das Küchenhaus wegen mangelhafter Beratung in Anspruch genommen werden.

Schwieriger wird es, wenn dies nicht der Fall war. Dann müsste Sie darstellen, dass die Monteure beim Einbau oder beim ersten Auftreten des Geruchs hätten erkennen müssen, dass die Lage des Abflusses Probleme bereitet. Und es müsste eine Pflicht des Küchenhauses bestanden haben, Sie auf dieses Problem hinzuweisen. Selbst wenn dies der Fall wäre, werden Sie wohl nicht Ersatz für eine neue Spüle oder ähnliches bekommen können. Dies erscheint mir nach Ihrer Schilderung nur dann Erfolg versprechend, wenn tatsächlich bei Beratungsfehler beim Kauf der Küche vorlag.

Insgesamt muss jetzt zunächst der Ursprung des Problems geklärt werden. Sie müssen beweisen, dass der Fehler beim Küchenhaus liegt.

Sofern Sie mit dem Schreiben keine Einigung erzielen können, rate ich Ihnen, sich von einem Anwalt zumindest ausführlich beraten zu lassen, beim Kauf einer Küche geht es schließlich um nicht unwesentliche Beträge.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Maldonado
- Rechtsanwältin -
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