Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Lehrer mobbt Schüler

| 20.01.2008 19:16 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


20:30

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgendes Problem trat auf: Schüler A mobbt über längere Zeit Schüler B. Schüler B macht sich seinem Ärger Luft, indem er einen HipHop-Song über Schüler A dichtet. Diesen stellt Schüler C mit Wissen von Schüler B ins Netz.

Der Song enthält explizite Gewaltandrohungen und wird kurze Zeit später auch wieder gelöscht. Mittlerweile wurde der Song heruntergeladen und etwas später konfisziert Lehrer D einen mp3-player mit diesem Song.

Daraufhin brennt Lehrer D eine CD mit diesem Lied und übergibt diese CD den Eltern von A und erstattet Anzeige gegen Schüler B.

Er beruft eine Schulkonferenz ein (diese wird Ende Januar sein) und verteilt mittlerweile in der Lehrer- und Elternschaft von ihm gebrannte CDs mit dem Lied von B. Ebenso wird das Lied von B von diesem Lehrer seinen Mitschülern im Unterricht vorgespielt, woraufhin er diese dann aufgefordert, B zu sagen, was er falsch gemacht habe. B wird eine wie auch immer geartete Antwort dabei nicht zugestanden.

Meine Frage:

Darf der Lehrer vor der Schulkonferenz (bei der dieser Vorfall erst besprochen werden soll) Kopien dieses Liedes verteilen und dieses Lied den Schülern vorführen?

Wie kann man den Lehrer dazu bringen, dieses Vorgehen zu unterlassen?

20.01.2008 | 19:34

Antwort

von


(575)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Zum eine sprechen die dem B zustehenden Urheberrechte gegen eine Verbreitung des Liedes.

Zum anderen gibt es keine Rechtsgrundlage die es dem Lehrer erlaubt sich in seiner Position sich so zu verhalten und die Verbreitung des Liedes rechtfertigen würde. Der Lehrer erfüllt nicht ordnungsgemäß seine Aufgaben.

Sie sollten sich zunächst an das Landesschulamt als untere Schulbehörde wenden. Sollte dies kein Erfolg haben, so können Sie die Unterlassung in einem gerichtlichen Verfahren, im einstweiligen Rechtsschutz, beantragen. Für die Urheberrechte sind die Zivilgerichte zuständig, für Streitigkeiten aus dem Lehrer-Schüler Verhältnis die Verwaltungsgerichte.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de



Rückfrage vom Fragesteller 20.01.2008 | 20:01

Sehr geehrte Frau Sperling,

vielen Dank für ihre erste Antwort. Wie müsste man genau vorgehen, um den Lehrer sofort bei der Verbreitung des Liedes zu stoppen?

Im Januar ist eine Schulkonferenz, die über das Verbleiben von Schüler B an der Schule entscheiden soll. Mittlerweile haben die meisten Lehrer und Eltern eine solche CD erhalten. Deswegen ist es dringend.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.01.2008 | 20:30

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sollten die Unterlassung beim Gericht beantragen als einstweilige Anordnung um keine Zeit zu verlieren und gegebenenfalls die Hilfe eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Vielen Dank, Sie haben uns sehr geholfen.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Simone Sperling »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
5/5,0

Vielen Dank, Sie haben uns sehr geholfen.


ANTWORT VON

(575)

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Verkehrsrecht, Fachanwalt Arbeitsrecht, Inkasso, Fachanwalt Erbrecht