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Kontaktverbot zu pflegebedürftiger Oma


| 29.05.2007 20:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,
meine Oma ist pflegebedürftig und lebt bei meiner Mutter.

Vor einer Weile bat mich meine Oma eine Wohnung für sie zu suchen, da sie es in der wohnung meiner Mutter nicht mehr aushält.
Meine Oma hat die Pflegestufe 3, hat aber ihre sinne noch alle beisammen und kann klar denken.

Selbstverständlich habe ich mich nach einer Wohnung umgesehen, da ich es für unzumutbar halte, das meiner oma zb. über 6 monate lang der kopf nicht gewaschen wurde. Außerdem lebt meine Mutter in einem Haus mit 6 Zimmern, davon bewohnt meine Oma zwei Zimmer. Das Haus hat eine Gesamtmiete von 600 Euro, davon zahlt meine oma schon 350 Euro. Ich finde das meine mutter sie ganz schön abzockt.

Jedenfalls bekam meine Mutter das mit der Wohnungsuche raus und ein rieser Streit entfachte am Telefon. Meine Mutter verbat mit meine oma zusehen. Sie muß meine oma an dem Abend noch sehr fertig gemacht haben, denn meine oma wollte sich mit einem tabletten-Alkohol-Gemisch das Leben nehmen.

Das war vor 2 Wochen, heute erfuhr ich durch meien Cousine, das meine Oma seit dem im Krankenhaus ist.

Meine Mutter hielt es nicht für nötig mich zu informieren und droht mir jetzt mit einer gerichtlichen Verfügung. Sie will mir nicht sagen wo meine Oma im Krankenhaus liegt und will mir auch die Nummer vom arzt nicht geben.

Nach der Aussage meiner Mutter will meine Oma jetzt nicht mehr ausziehen und will angeblich auch nichts mehr mit mir zu tun haben, weil ich so mit meiner Mutter gestritten habe.

Was kann ich jetzt tun? Ich glaube den Worten meiner Mutter nicht und will meine Oma da rausholen. Weiß jemand was ich für möglichkeiten habe???

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Mutter kann Ihnen den Kontakt zu Ihrer Großmutter nicht untersagen.
Einen entsprechenden Wunsch kann nur Ihre Großmutter selbst äußern.
Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Großmutter zu sehen, würde ich Ihnen vorschlagen, mit dem zuständigen Amtsgericht Kontakt aufzunehmen und anregen, dass für Ihre Großmutter ein Betreuer bestellt wird, der sich dann um die rechtlichen Angelegenheiten kümmert, die Ihre Großmutter selbst nicht mehr regeln kann.
Voraussetzungen einer Betreung sind, dass Ihre Großmutter aufgrund ihrer Krankheit (es reicht hier eine körperliche Krankeit; eine geistige Erkrankung ist nicht Voraussetzung) ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann.
Das Gericht gibt zunächst eine ärztliche Stellungnahme in Auftrag, d. h. ein von dem Gericht beauftragter Arzt nimmt mit Ihrer Großmutter Kontakt auf. Anschließend hat der Richter selbst noch die Aufgabe Ihre Großmutter anzuhören.
Sodann wird über die Betreung entschieden und ein Betreuer bestellt. Dieser wird sich dann um die erforderlichen Angelegenheiten (Wohnungswechsel, finanzielle Maßnahmen etc.) kümmern.
Lassen Sie sich daher möglichst bald einen Termin bei dem zuständigen Vormundschaftsgericht geben, um dies dort zu besprechen.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Großmutter viel Glück.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 29.05.2007 | 22:29

Besteht die Möglichkeit, das ein Familienmitglied als Betreuer eingesetzt werden kann? Bzw. Heißt ein Fremder Betreuer, das meine Oma dann unter ständiger Kontrolle von Krankenschwestern steht, das will sie nämlich nicht.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.05.2007 | 07:15

Sehr geehrter Fragesteller,

selbstverständlich kommt auch ein Familienmitglied als Betreuer in Frage, wenn diese Person geeignet ist, in dem gerichtlich bestimmten Aufgabenkreis die Angelegenheiten Ihrer Großmutter zu regeln.
Wer hier in Frage kommt, die Aufgabe zu übernehmen, sollte Sie mit dem zuständigen Sachbearbeiter beim Gericht besprechen. Sollte kein Familienmitglied in Frage kommen, so wählt das Gericht eine andere natürliche Person oder den Mitarbeiter eines sog. Betreuungsvereins aus.
Sie brauchen keine Befürchtung haben, dass Ihre Großmutter ständig kontrolliert und beaufsichtigt wird. Es wird jedoch sichergestellt, dass keine nachteiligen Handlungen gegen Ihre Großmutter efolgen und auch die finanziellen Regelungen eingehalten werden.
Mit freundlichen Grüßen
Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin

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