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Unterhaltsanteil der Mutter


| 15.05.2018 21:56 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Wohnwert und Erwerbsobliegenheit


Guten Nabend,

ich habe einen Sohn, der im November diesen Jahres 18 wird. Er geht noch auf das Gymnasium bis Mai 19.
Er lebt bei seiner Mutter, die neu verheiratet ist.Sie hat mit ihrem neuen Partner ein weiteres Kind welches mittlerweile 13 Jahre alt ist.
Meine Frage hierzu ist, ob die Mutter mind. eine 3/4 Stelle zu zumuten ist, um sich an den Unterhalt zu beteiligen, den sie ja ebenfalls Unterhalspflichtig wird.
Derzeit arbeitet sie auf 450,- Basis. Zudem zahlt sie keine Miete, so dass meines Erachtens ein Geldwerter Vorteil von 500,-
hinzu zu rechnen ist. Ist das so richtig?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben Recht, dass wenn ein Unterhaltsverpflichteter mietfrei wohnt, wird ihm ein sogenannter Wohnwert hinzugerechnet. Wie hoch dieser ist, ist, hängt vom jeweiligen Gericht ab, im hiesigen Bezirk etwa 400 EUR für eine Haushälfte.

Des weiteren ist richtig, dass die Kindesmutter eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit trifft und sie somit nachweisen müsste, dass sie nicht Vollzeit arbeiten kann. Hier spielen Ausbildung, persönliche Fähigkeiten, Krankheiten etc. eine Rolle. Z.B. wäre auch eine Nebentätigkeit neben dem Hauptjob möglich (Kellnern, putzen etc.).
Erfolgt dieser Nachweis nicht, obwohl die Fähigkeiten/Möglichkeiten bestehen, kann ein fiktives Einkommen angerechnet werden.

Sollten Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich gerne an uns!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 16.05.2018 | 01:15

Besteht auch eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit meiner Ex, obwohl sie einen minderjährigen Sohn von 13 Jahren hat?
Es geht mir darum, ob sie dann überhaupt arbeiten muss und wenn ja, was ist zumutbar nach der Rechtsprechung.
Das war der Kern meiner Frage.

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.05.2018 | 16:13

Ich hab das mit den 13 Jahren gelesen, daher meine Antwort. Ab 3 Jahren wird der Mutter zugemutet, wieder voll zu arbeiten. Zumutbar sind 40 Stunden. Das Kind mit 13 Jahren ist ale genug, alleine zu bleiben, außer es liegen besondere Gründe vor (Behinderung etc).


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Bewertung des Fragestellers 20.05.2018 | 19:24


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