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Honorarvereinbarung/ Beratung

20.06.2006 09:43 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren

jetzt läuft eine Strafverfahrenermittlung gegen mir, und ich bin unzufrieden mit mein Anwalt, ich möchte ein neuen Anwalt suchen. Dann habe ich aus Werbung ein Anwalt in Berlin gefunden.zumindest denke ich den kann ich vertrauen!!

Ich habe ihn angerufen, und er sagt mir , dass ich mein Strafakten dahin schicken soll, dann wird ein Beratungangeboten , vorsicht habe ich gefragt, was es kostet?? er sagt 240 Eur incl.16% Mehrwertsteuer, also ein Pauschalangebot, ich muß auch erste hören ob er die Sache gut kennen,dann ihn eine Vollmacht geben, so ist gesprochen. ich habe meine Unterlagen dahin geschickt. und wartet die Beratungstermin .

es ist zwei Wochen vorbei,ich habe inzwichen sein Kanzlei zwei mal angerufen, und wollte ein Rückruf , passiert keine.

und heute habe ich ein Schreiben bekommen, ich soll ein Vollmacht und eine Honorarvereinbarung von stundensatz 250 Eur unterschreiben, und 800 Eur Vorschuss bezahlen, dann kann er bei mir melden.

Ich bin sehr enttäuscht!! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, warum macht ein Anwalt sowas,warum hält er nicht seine Versprochen.

und ich werde kein Vollmacht ihn geben, weil in den Moment , als ich diese Schreiben gesehen hat, habe ich wieder mein Vertrauen verloren.

jetzt meine Fragen ist, was kann ich machen, ist es recht, was er macht?? Kann ich ihn jetzt sagen, dass er die Unterlagen zurücken schicken. Ich wollte es nicht mehr, weil Er hat bis jetzt noch keine Beratung gegeben!!



Vielen Dank für ihre Mühe !

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:


Es ist nicht möglich, ohne Absprache eine neue Honorarvereinbarung über einen Stundensatz von 250 Euro zzgl Vorschuß von 800 Euro zu fordern. Sie sollten die Vollmacht auf keinen Fall unterschreiben.Ausserdem kann der Anwalt eine Rückmeldung nicht von einer Zahlung abhängig machen.

Sie können Ihre Unterlagen grundsätzlich zurückverlangen.Jedoch wird der Anwalt sicherlich etwas für das Durcharbeiten der Akten berechnen.

Ich würde Ihnen empfehlen, dem Anwalt mitzuteilen, dass der Ihnen zugesandte Brief nicht Ihren Vereinbarungen entspricht und Sie diesbezüglich nicht bereit sind, die Vollmacht zu unterschreiben und das Geld zu zahlen. Verlangen Sie Ihre Unterlagen heraus.

Wenn er dies von einer Zahlung abhängig macht, würde ich Ihnen empfehlen, einen Anwalt aufzusuchen, der sich dieser Sache annimmt bzw. wenigstens die Höhe der Gebühren, die der Anwalt für die Durchsicht der Akten verlangt, zu überprüfen. Dies kann auch der Anwalt machen, den Sie nun für die strafrechtliche Angelegenheit mandatieren. Hierfür stehe ich Ihnen auch gerne zur Verfügung.


Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass sich auf Grund von Umständen , die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung ergeben kann.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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