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GEZ


09.05.2007 15:34 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Hallo,
ich habe Stress mit der GEZ.
Nachdem ich meine Wohnung kündigte, und auch die GEZ (telef.), war ich in München auf Wohnungssuche, wohnte bei einem Bekannten, legte ich in dieser Zeit meinen Hauptwohnsitz solange in mein Elternhaus.
Vergangene Woche erhielt mein Vater vom Gerichtsvollzieher ein Brief für mich (persönlich abgegeben) über 160,00 Euro Forderungen der GEZ. Ich habe schon länger den Wohnsitz abgemeldet und nutze nur den in München.
Der Gerichtsvollzieher, den ich daraufhin anrief, wies mich darauf hin, daß das Personenbezogen wäre und ich das zu bezahlen hätte. Ich erhielt aber auch keine Rechnung oder Mahnung.
Wie verhalte ich mich?
Grüße und Danke

sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ein Gerichtsvollzieher kann nur dann tätig werden, wenn ein vollstreckbarer Titel vorliegt. Dieser hätte Ihnen jedoch zugestellt werden müssen. Fragen Sie den Gerichtsvollzieher auf Grund wessen die Vollstreckung stattfinden soll. Wenn Sie keine Rechnung erhalten haben oder sonstiges würde ich Ihnen empfehlen, sich an die GEZ zu wenden und nach den Hintergründen zu fragen sowie um Auskunft zu ersuchen, woher dieser Betrag kommt. Erklären Sie, dass Sie nichts erhalten haben.

Entweder klärt sich die ganze Angelegenheit dann auf oder die GEZ wird weiter gegen Sie vorgehen. Sollte dies der Fall sein, sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen Anwalt nehmen, um Rechtsmittel gegen die Vollstreckung einzulegen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
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