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Forderungsangelegenheit-Inkassobüro

15.07.2006 16:00 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
03.07.2006- schreiben eines inkassobüro mit Forderungen einer nicht bezahlten rechnung von Mai 2004 über eine heilpraktikerleistung von März 2003.
15.07.2006- schreiben von mir an das inkassobüro inhalt:
dezember 2004 umzug mit 6 monate nachsendeauftrag, keine mahnung oder anschreiben an neue adresse gekommen,telefonnummer ist die alte geblieben keine telefonischen nachfragen der praxis
bitte um klärung der sachlage und nachweis,dass entprechende post im nachsendezeitraum an mich gerichtet wurde.
unter vorbehalt teilzahlung von €20,00 geleistet (Gesamtsumme €145,41 davon Hauptforderung €44,30), da im Schreiben eine Frist bis spät. 09.07.2006 gesetzt wurde.
13.07.2006- schreiben inkassobüro
keine klärung der sachlage oder entprechende nachweise sondern ausfertigung mit anerkenntniserklärung und teilzahlungsvereinbarung sollte diese nicht zum 20.07.2006 unterschrieben zurück sein, wird davon ausgegangen, dass ich nicht zahlungs- und einigungsbereit wäre es wird ein gerichtliches mahnverfahren, zwangsvollstreckung bis hin zur abgabe der eidesstattlichen versicherung durch richterlichen haftbefehl erzwungen
ich weiß nicht wie ich darauf reagieren soll, hatte noch nie irgendwelche probleme mit unbezahlten rechnungen
was bringe ich jetzt vor? auf meine forderungen wurde nicht eingegangen
vielen dank für ihre hilfe
15.07.2006 | 17:09

Antwort

von


(194)
Unnaer Str. 3
58636 Iserlohn
Tel: 02371/13000
Tel: 0172/5256958
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf Grundlage Ihres Sachverhaltes wie folgt.

Grundsätzlich kann ein Gläubiger ein Inkassounternehmen mit der Beitreibung einer Forderung betrauen, wenn der Schuldner sich im Verzug befindet. Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn auf die Rechnung entweder zum festgesetzten Zahlungstermin oder aber spätestens nach 30 Tagen nicht geleistet wurde. Die Beweislast für den Zugang der Rechnung trägt der Gläubiger. Eben solches gilt für den Zugang von Mahnungen.

Wenn Sie sich sicher sind, keine Schreiben erhalten zu haben, sollten Sie erneut um Zusendung der Rechnung bitten, um den Anspruch zu prüfen.

Leitet stattdessen das Inkassobüro ein Mahnverfahren ein, müssen Sie dem Mahnbescheid innerhalb von 2 Wochen widersprechen. Dies kann ohne Begründung geschehen. Leitet daraufhin das Inkassobüro das Klageverfahren ein und legt sodann auch als Beweis die Rechnung vor, so sollten Sie den Anspruch sofort anerkennen. Die Kostenlast würde dann das Inkassobüro resp. den Gläubiger treffen.

Sie können auch dem Inkassobüro mitteilen, dass Sie gewillt sind die Hauptforderung zu begleichen, nicht jedoch die Inkassokosten. Weisen Sie darauf hin, keine Rechnung oder Mahnung erhalten zu haben und lehnen Sie deswegen die Kostentragungspflicht ab. Dann muss die Gegenseite ebenfalls beweisen, dass Verzug vorgelegen hat, was angesichts des geschilderten Sachverhaltes wohl schwerlich möglich sein wird.

Lassen Sie sich von den Drohungen nicht einschüchtern. Bis zur Abgabe einer EV ist es noch ein weiter Weg. Dafür bedürfte es eines rechtskräftigen, vollstreckbaren Titels gegen Sie, den es zu erlangen, aufgrund des vorher Gesagten, nicht ganz einfach sein dürfte. Diese Textbausteine werden gerne zu Einschüchterungszwecken benutzt.

Nichtsdestotrotz werden Sie am Ende selbstverständlich nicht umhin kommen, die Hauptforderung zu begleichen.

Ich hoffe Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und stehe für Ergänzungen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt




ANTWORT VON

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