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Forderung und Beschwerde

| 24.06.2009 19:56 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag,
ich habe einen Gläubiger der sich nach ca 9 Jahren meldet und eine Forderung beglichen haben will, von der ich nur wusste, dass sie von meinen Eltern damals beglichen wurde. Anscheinend war es aber nicht der Fall.

Die Forderung betrug im Jahr 98 ca 900 Euro. Der Gläubiger versuchte nach dem Vollstreckungsbescheid im Jahr 98 in einem Zeitraum von 2 Jahren 6 mal zu vollstrecken. Seit 2000 hat sich der Gläubiger (bis heute) nicht mehr gemeldet (auch nicht vollstreckt) , und ich dachte die Forderung sei in der Tat beglichen. Der Gläubiger verlangt nun die Hauptforderung zuzüglich nicht näher definierter Kosten (Bisherige Kosten) in Höhe von 600 Euro und Zinsen von 1998 bis heute.

Meine Fragen wären:
- Sind die Zinsen zwischen 2000 und 2005/6 verjährt oder auch die davor. Es gab keinen Kontakt- oder Vollstreckungsversuch seit dem.
- Kann ich die Auflistung der ominösen "bisherigen Kosten" verlangen?
- Bei welchem Gericht kann ich mich über die Zinsen und den "Kosten" beschweren? Das ganze natürlich auch im Hinblick auf Vollstreckungen die teilweise, obwohl sinnlos, innerhalb weniger Monate erfolgten.

Vielen Dank schon im voraus für die Antwort auf meine Fragen!

Sehr geehrter Ratsuchender,


die Zinsen, welche vor Titulierung fällig geworden und im Titel betragsmäßig aufgeführt sind, verjähren erst nach 30 Jahren. Dieses gilt auch für Zinsen, die nach der Titulierung angefallen und gesondert nochmals tituliert worden sind; daran wird es hier aber nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung fehlen. Dann aber gilt die dreijährige Verjährungsfrist, sofern nicht Handlungen des Gläubigers oder Schuldners erfolgt, welche einen Neubeginn der Verjährung bewirkt. Auch das liegt nicht vor.

Selbstverständlich können Sie eine Aufstellung der "bisherigen Kosten" verlangen, da diese überprüfbar sein müssen.

Einwendungen gegen die Vollstreckung können Sie beim Vollstreckungsgericht, also Amtsgericht erheben.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 24.06.2009 | 20:25

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Das zuständige Gericht war damals ein Arbeitsgericht, muss ich mich an das damalige Gericht wenden, oder an das für mich zuständige?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.06.2009 | 20:42

Sehr geehrtert Ratsuchender,

Sie müssen sich an das für Sie zuständige Gericht wenden. Es ist unerheblich, dass es sich um einen Titel des Arbeitsgerichts handelt, da auch Einwendungen gegen Vollstreckungsmaßnahmen aus einem arbeitsgerichtlichen Titel beim Amtsgericht als Vollstreckungsgericht zu erheben sind.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 24.06.2009 | 20:26

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