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Fehlstunden in der Schule

| 17.05.2008 10:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Verlobter ist seit 8 Jahren geschieden, die beiden Kinder (11 + 14) leben bei ihm. Sorgerecht ist geteilt. Der Sohn verbringt jedes 2. Wochenende bei der KM. (Die Tochter lehnt den Kontakt zur KM ab)

Ostern hat die KM den Sohn nicht wieder zurück gebracht, statt dessen in ihrer Heimatstadt (180 km entfernt) an einer Schule angemeldet. Mein Verlobter erwirkte darauf hin eine einstweilige Verfügung über das Aufenthaltsbestimmungsrecht und holte den Sohn aus der Schule wieder heim. (Die Schulleitung war anwesend und somit über den Vorgang informiert)

Nun bekommt mein Verlobter heute ein Schreiben von der Schule worin steht, dass der Sohn über 120 Fehlstunden in der Schule habe, die unentschuldigt sind. Es wird auch mit Bußgeld gedroht.

Wie verhalten wir uns nun? Es ist doch die Schuld der KM!

Herzlichen Dank und freundliche Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt:

Viele Städte und Kommunen haben das Bußgeld für Schulschwänzer eingeführt, welches von den Eltern der Schulschwänzer zu zahlen ist.

Diese Voraussetzungen liegen bei Ihnen jedoch nicht vor, sodass Ihnen ein Bußgeld nicht wirklich droht, bzw. ein Bußgeld gegen Sie rechtlich nicht durchzusetzen wäre. Sollte dennoch ein Bußgeld verhängt werden, so sollten Sie sich mit anwaltlicher Hilfe dagegen wehren.

Insgesamt konnte ich aus Ihrer Frage nicht herauslesen, von welcher Schule das Schreiben kommt. Von der Schule, in der die Kindesmutter das Kind angemeldet hatte ? Oder von der Schule am Ort des Kindesvaters ? Falls das Schreiben von der Schule am ort der Mutter kommt, sollte der Sohn natürlich dort auch abgemeldet werden.

Letztendlich ist es aber irrelevant, von welcher Schule das Schreiben kommt, da es an der rechtlichen Beurteilung nichts ändert. Ich würde empfehlen, in einem Schreiben an die Schule die Situation darzulegen und noch einmal zu erläutern. Möglicherweise handelt es sich um ein Mißverständnis, welches sich sodann aus dem Weg räumen lässt. Sollte die Schule - wider Erwarten - tatsächlich den Vorgang an das Ordnungsamt abgeben, sollten Sie sich anwaltlicher Hilfe bedienen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 17.05.2008 | 10:41

kurze Ergänzung:

Sollte das Schreiben von der Schule am Ort des Vaters stammen, sollten Sie natürlich auch darauf achten, dass es sich eben nicht um UNENTSCHULDIGTE Fehlstunden handelt. Die Stunden sind nicht unentschuldigt und sollten auch nicht als solche auf dem Zeugnis auftauchen.

Bewertung des Fragestellers 11.03.2012 | 07:28

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