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Frage Unterhaltspflicht nach Beendigung der Schule

| 24. November 2022 12:51 |
Preis: 30,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


14:22

Guten Tag,

mein Sohn hat im Sommer 22 die Realschule beendet mit der 10. Klasse. Ist dann ab September 2022 in die Fachoberschule die er nun verlässt. Er wird im Dezember 17. Meine Frage: wie ist der Unterhalt nun zu regeln? Er bewirbt sich bei Ausbildungsstellen und hat sich bei der Polizei beworben - Ausgang ungewiss. Bisher habe ich den Höchstsatz von über 700/Mon. bezahlt.

DANKE für eine rasche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

24. November 2022 | 13:32

Antwort

von


(417)
Stiller Winkel 3
18225 Kühlungsborn
Tel: 038293/432783
Tel: 0177/7240222
Web: http://www.rechtsbuero24.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Unterhaltsanspruch dürfte weiterhin bestehen, da ihr Kind noch nicht volljährig ist und insbesondere auch noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hat.
Auch eine angemessene Bewerbungszeit, also der Zeitraum zwischen Abschluss der Schule und Aufnahme einer Ausbildung, ist im Rahmen der Unterhaltszahlung zu berücksichtigen.
Nur wenn absehbar ist, dass ihr Sohn keine Bemühungen zum Erhalt einer Ausbildungsstelle entfaltet, kann der Unterhalt, wenn Ihr Sohn volljährig ist, für die Zeit bis zur Aufnahme einer Ausbildung eingestellt werden.
Dies sehe ich in Ihrem Fall aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung allerdings noch nicht. Die Höhe des Unterhaltes richtet sich nach Ihrem Einkommen, das wissen Sie sicherlich. Hat sich dieses verändert, müsste man dann natürlich schauen, ob es ob hier eine Anpassung der Unterhaltszahlung notwendig ist. Dies gilt auch dann, wenn Ihr Sohn volljährig wird. Auch dann ändert sich die Unterhaltsberechnung, da dann die Kindesmutter barunterhaltspflichtig wird. Zudem wäre eigenes Einkommen des Sohnes bei der Unterhaltsberechnung zu berücksichtigen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Christian Joachim

Rückfrage vom Fragesteller 24. November 2022 | 13:48

Vielen Dank soweit verstanden. Ich habe der Mutter einen Titel damals gegeben. Damit eine neue Berechnung erfolgen kann müsste ich ja gegen den Titel klagen. Das wird eine große Baustelle. Ich würde das umgehen. Jedoch ist die Neuberechnung für den Zeitraum zwischen Schule und Ausbildung sicherlich anders zu handhaben als dann mit der Ausbildung wenn ein klares Einkommen aus dieser Tätigkeit des Sohnes, und dann auch 18 Jahre alt erfolgt. Die Frage die sich stellt: kann ich einen Vorschlag machen und den Unterhalt von jetzt 705.-- auf 300 reduzieren - denn die Mutter arbeitet Vollzeit mit sehr gutem Verdienst. Ich als Geschäftsführender Gesellschafter habe immer ein nebulöses Einkommen aus Sicht der Gegenseite... Habe Sie dazu einen abschließenden Tipp für mich?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24. November 2022 | 14:22

Sehr geehrter Fragesteller,
eine Unterhaltsanpassung dürfte hier erst ab Volljährigkeit Sinn machen.
Bis zur Volljährigkeit wird die Unterhaltspflicht des Elternteils, bei dem das Kind lebt, durch Betreuung und Versorgung geleistet. Nur Sie wären vorliegend barunterhaltspflichtig.
Ein Angebot können Sie der Kindesmutter natürlich immer unterbreiten und gegebenenfalls hier anderweitig Unterhalt leisten. Allerdings ist diese natürlich nicht verpflichtet das Angebot anzunehmen.
Existiert darüber hinaus ein Titel, werden Sie um eine Abänderung des Titels auch gar nicht herumkommen, um hier überhaupt eine Änderung zu erreichen.
Noch ein kleiner Hinweis, der Sohn ist bereits auch in minderjährigem Alter verpflichtet nach Arbeit zu suchen, wenn absehbar ist, dass er nicht in Kürze (ab etwa 3-6 Monate) eine Ausbildung aufnimmt.
Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24. November 2022 | 14:27

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