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Ersatzfreiheitstrafe, konnte das Geld nicht zahlen


| 01.11.2007 22:28 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Hallo,

ich habe ein sehr großes Problem und zwar wurde ich aufgefordert bei der Staatsanwaltschaft eine Zahlung von 1267,00 € einzuzahlen da es um einen Tatvorwurf von Betrug in 4 Fällen gibt.
Als erstes weiß ich nicht in welchen Fällen und dies ist aus dem Schreiben auch nicht nachzuvollziehen. Ich habe nun eine Ladung zum Strafantritt bekommen für 120 Tage Ersatzfreiheitsstrafe oder ich soll 1267,00 € zahlen oder kann gemeinnützliche Arbeit tätigen. Ich würde natürlich gemeinnützige Arbeit ableisten, da ich aber ein selbstständiger Unternehmer bin und ich von 08.00 - 23.00 Uhr Geschäftlich unterwegs bin stell ich mir die Frage wann ich dies tun soll. Ich würde auch monatlich gern es in raten zahlen aber ich kann aus den unterlagen nirgends erkennen ob es überhaupt möglich ist dies zu tun. Ich kann nicht von heute auf morgen einfach mal so 1267,00€ aufbringen. Ich habe zwar vor 5 Wochen ein Schreiben bekommen (allerdings zu meinem Elternhaus, da ich nicht gemeldet war was ich jetzt nun wieder bin), dort stand halt drin das ich inerhalb von 10 Tagen diese Summe zahlen soll ansonsten drohen weitere Massnahmen. Darauf hin habe ich an die Staatsanwaltschaft geschrieben aber keine Antwort bekommen. Nun halte ich 5 Wochen später einen Brief in der Hand der wieder zu meinen Eltern gegangen ist und nicht zu mir wo der Inhalt 120 Tage Haft sind. Ich brauche dringendst Rechtsbeistand...!!! Bitte um schnelle Hilfe.

Danke für ihr bemühen,

E.Dottermusch

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie müssen nun unbedingt schnellstmöglich telefonisch Kontakt zur Staatsanwaltschaft aufnehmen. Auf der Ladung zum Strafantritt findet sich ein Vollstreckungsaktenzeichen (endet mit einer Zahlenkombination und dem abschließenden Buchstaben V)und die zuständige Staatsanwaltschaft.

Lassen Sie sich mit dem zuständigen Rechtspfleger verbinden. Dieser kann Ihnen auch noch einmal darlegen, auf welches Urteil bzw. welchen Strafbefehl sich die Ladung bezieht.

Klar ist: wenn Sie keine Zeit haben, können Sie faktisch auch keine gemeinnützige Arbeit leisten.

Ihnen bleibt zur Haftvermeidung daher nur die Zahlung. Ratenzahlungen sind grundsätzlich möglich. Sie sollten darauf hinweisen, dass Sie auf die Zahlungsaufforderung nicht zeitnah reagieren konnten, da sie an eine Adresse zugestellt wurde, bei der Sie damals nicht gemeldet waren und eine neuerliche Zahlung anbieten, am besten mit einem "Startbetrag", etwa 267 € sofort, dann monatlich 100-150 €. Sie sollten auch erwähnen, dass Sie zur Haftvermeidung an die StA geschrieben und um Erklärung bzw. Ratenzahlung gebeten (Kopie des Schreibens beifügen), aber keine Antwort erhalten haben.

Ich hoffe Ihnen uaf diesem Weg eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
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