Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erhöhung der Nebenkosten

| 23.06.2019 10:31 |
Preis: 60,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Wir bekamen von unserem Vermieter die (durch eine Verwaltung erstellte) Nebenkostenabrechnung 01.10. - 31.12.2018 mit einem Anschreiben, in dem lediglich ein Nachzahlungsbetrag von rund 20 Euro gefordert wurde. Die Überprüfung der Abrechnung ergab formelle und inhaltliche Fehler. Nach Widerspruch wurden mir die angeforderten Belege mit neuem und verbessertem Nachzahlungsbetrag (nun rund 6 Euro) per Mail zugesandt. Die Belege haben ergeben, dass sich eher ein Guthaben von 3-4 Euro ergibt und ich weitere Positionen der Nebenkostenabrechnung, wegen fehlender Umlageschlüssel, gar nicht überprüfen kann. Somit ist die NK-Abrechnung weitehin formell und inhaltlich falsch.
Allerdings stand nun in dem neuerlichen Anschreiben:
"Die Hausverwaltung hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Nebenkosten sich erhöht haben. Bitte erhöhen Sie Ihren Dauerauftrag ab nächsten Monat um 20,-- Euro auf 150 Euro Vorauszahlung."
Nun leiste ich aber bereits eine Vorauszahlung von 150 Euro und vermute der Vermieter meint - auf 170 Euro.....
Fakt ist aber auch, dass die Nebenkosten eher sinken werden, da statt einer teuren Gebäudereinigungsfirma nun ein Hausmeister auf 450 Euro Basis beschäftigt wird. Mit dieser Begründung habe ich auch zunächst abgelehnt.

Nun meine Frage:
Muss ich dieser geforderten Erhöhung der Nebenkosten nachkommen?

Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sich mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Sie müssen der geforderten Erhöhung nicht nachkommen.

§ 560 Abs. 4 BGB regelt:

"Sind Betriebskostenvorauszahlungen vereinbart worden, so kann jede Vertragspartei nach einer Abrechnung durch Erklärung in Textform eine Anpassung auf eine angemessene Höhe vornehmen."

Selbst wenn ein berechtigter Nachzahlungsbetrag von 20 € bestünde, könnte die Vorauszahlung maximal 20/12 = 1,67, gerundet 2 €, angehoben werden.

Bei einem Guthaben müsste der Vorauszahlungsbetrag sogar sinken.

Sie können selbstständig (einseitig) eine Anpassung vornehmen.
Teilen Sie diese der Hausverwaltung und dem Vermieter mit.

Bei Ihnen bleibt der Vorauszahlungsbetrag praktisch gleich.

Mit freundllichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.06.2019 | 12:05

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Gut verständlich - alles bestens"
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen