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Erheblicher Zeitverzug Erstellung Website

| 19. November 2022 11:51 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich, habe am 01.09. diesen Jahres einen Webdesigner (nachfolgend W.) damit beauftragt, meine bestehende Website in einem anderen CMS neu umzusetzen. Es liegt ein Angebot des W. hierzu vor, ein schriftlicher Vertrag wurde nicht geschlossen. Ebenfalls am 01.09. teilte der W. mir mit, dass die Bearbeitungsdauer ca. 5-7 Wochen betrage (also bis spätestens zum 20.10.).

Am 12.09. bat ich um Mitteilung eines Zwischenstandes. Am 13.09. teilte W. mit, dass er Ende der Woche beginnen könne. Am 19.09. habe ich die Zugangsdaten für Wordpress und am 20.09. die Zugangsdaten für das Webhosting übersendet. Am 22.09. sandte der W. mir eine Rechnung über eine Anzahlung i.H.v. 30%, wie im ursprünglichen Angebot vermerkt, zu. Diese wurde am noch am gleichen Tag gezahlt.

Am 23.09. teilte der W. mit, dass ein "erster Stand" in 4 Wochen (also bis ca. zum 21.10.) präsentiert werden könne. Am 15.10. erfragte ich nochmals den Bearbeitungsstand. Der W. teilte daraufhin am 17.10. mit, dass er in 2 Wochen (31.10.) ein Ergebnis präsentieren könne.

Am 09.11. erfragte ich nochmals den Bearbeitungsstand. Daraufhin wurde ein Telefongespräch am 10.11., 17:00 Uhr vereinbart, wobei die Website vorgeführt wurde (als Entwurf, noch nicht auf die Domain aufgeschaltet). Das Ergebnis war zufriedenstellend, jedoch wurden die englischen Seiten (zweisprachige Website) nicht fertiggestellt, obwohl diese in Wordpress und darüber hinaus als .xml-Datei vorlagen. Dies wurde zuvor zu keinem Zeitpunkt mitgeteilt, dem W. lagen alle benötigten Zugangsdaten seit dem 20.09. vor (siehe oben; alle englischen und deutschen Seiten sind in Wordpress vorhanden). Der W. wurde im Rahmen des Telefonats gebeten, die Website im Laufe der nächsten Woche fertigzustellen, was bejaht wurde.

Am 16.11. fragte ich an, ob die englischen Seiten nun erstellt und die Website fertiggestellt wurde. Am 17.11. teilt der W. mit, dass dies etwas umständlicher sei, da die Seiten aus dem Backend geholt werden müssten. Diese Woche würde er es wahrscheinlich nicht mehr fertigstellen können, in der nächsten Woche sei er im Urlaub. Ebenfalls am 17.11. bat ich den W. daraufhin, die Website diese Woche noch fertigzustellen oder im Laufe der nächsten Woche durch einen Kollegen fertigstellen zu lassen. Am 19.11. teilte der W. mit, dass derzeit weder interne noch externe Kapazitäten frei seien und dass er die Dateien nicht aus dem Backend holen würde. Zuvor hat der W. jedoch mitgeilt, dass er genau das machen würde, es aber etwas umständlicher sei (siehe oben.) Er forderte die englischen Texte nun als PDF bzw. im Word-Format an und teilte mit, dass er diese nach Ende seines Urlaubes, also ab dem 30.12.(!), einpflegen könne.

Der W. hat also seit dem 20.09. alle benötigten Daten vorliegen gehabt, erst im Rahmen der Präsentation am 10.11. mitgeteilt, dass die englischen Seiten noch gar nicht erstellt wurden und verschob den Fertigstellungstermin mehrere Male, insgesamt um über 2 Monate. Es ist noch immer ungewiss, wann die Website überhaupt fertiggestellt wird. Die Website verfügt wohlgemerkt lediglich über 11 Seiten in beiden Sprachen mit wenig Text.

Da ich dies als unhaltbar und inakzeptabel empfinde, möchte ich nach Möglichkeit vom Vertrag zurücktreten aufgrund von nicht termingerechter Fertigstellung. Ein schriftlicher Vertrag besteht wie gesagt nicht, es wurde nur das ursprüngliche Angebot per E-Mail bestätigt und die Teilzahlung i.H.v. 30% des Auftragswertes getätigt. Alternativ würde ich auf eine Fertigstellung noch in diesem Monat bestehen, wenn es hierzu eine Grundlage gibt.

Bitte teilen Sie mir zeitnah mit, wie ich am besten verfahren soll.

Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße

19. November 2022 | 12:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

da es einen verbindlichen Fixtermin nach Ihrer Schilderung noch nicht gegeben hat, können Sie noch nicht zurücktreten.

Sie müssen die Gegenseite vorab erst einmal nach § 286 BGB in Verzug setzen.

Dazu müssen Sie unter Fristsetzung die Leistung dann bis zu einem bestimmten Termin verlangen.

Nennen SIe dabei ein genaues Datum.

Teilen Sie weiter mit, dass Sie nach Fristablauf ansonsten den Rücktritt vom Vertrag erklären werden.

So setzen Sie die Gegenseite erstmals ordnungsgemäß in Verzug.

Nach Fristablauf können Sie dann den Rücktritt vom Vertrag erklären.

Eher ist es so nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Bewertung des Fragestellers 20. November 2022 | 10:59

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