Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einzug im Haus der Eltern - Schenkung der Wohnung an Dritte

13.04.2016 09:51 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

mein Verlobter und ich sind vor zwei Wochen in die frei stehende Wohnung (UG) im Hause meines Stiefvaters eingezogen. Die Vereinbarung (mündlich) war, dass wir uns an den Nebenkosten beteiligen und er keine Miete von uns möchte. Zeitraum sollte etwa 2-3 Jahre betreffen, danach wollten wir in ein Eigenheim einziehen.

Mein Stiefbruder, der vor drei Jahren ausgezogen ist (in ein Eigenheim) hat Angst um sein Erbe und drängt meinen Stiefvater dazu die Hälfte des Hauses seiner Tochter zu schenken.

Das Haus wurde vor fünf Jahren vollständig renoviert (durch meinen Stiefvater und meinem Stiefbruder). Meine Mutter hat durch einen Ehevertrag keinen Anspruch auf das Haus, allerdings lebenslanges Wohnrecht im EG.

Vor dem Einzug führte ich ein Gespräch (telefonisch) mit meinem Stiefbruder, ob er Einwände hat, dass wir einziehen und ob wir bezüglich der Wohnung noch etwas finanziell zu klären hätten. Die Aussage am Telefon war, NEIN!

Nunmehr, nach unserem Einzug fängt er an, seine Tochter als Druckmittel (durch Entzug - der Opa darf sie nicht mehr sehen und er möchte keinen Kontakt zu uns allen haben) dafür zu nutzen, dass mein Stiefvater das Haus auf die Kleine (Minderjährig 3 Jahre alt) überschreibt. Nach unserem Einzug sagte er uns, dass wir uns schon mal Gedanken machen sollten über die Miete, die wir zahlen möchten und einem persönlichen Gespräch wolle er sich mit uns nicht unterziehen vor den nächsten zwei Wochen (Zweck ist es, die Überschreibung des UG abzuwarten und dann uns unter Druck zu setzen, weil wir unsere Wohnung bereits gekündigt haben).

Ziel fast erreicht! Heute werden mein Stiefvater und mein Stiefbruder zum Notar gehen, bzgl. einer Besprechung.

Meine Frage ist:

1.) Kann mein Stiefbruder wenn die Schenkung und die Eintragung rechtskräftig ist, ohne weiteres von uns dann Miete verlangen, obwohl die Vereinbarung zuvor mit meinem Stiefvater anders war?

2.) Falls ja, gibt es hierzu eine Übergangsregelung, auf die ich mich beziehen, dass er von mir keinen Cent sieht? (Nicht dass ich das Geld nicht hätte, mir geht es hier um die Art und Weise und ums Prinzip, weil ich das richtig schäbig finde - wir werden die Tage eh ein Haus kaufen, weil es sich so ergeben hat und möchten zur Überbrückung die Wohnung der Eltern noch nutzen, bis die Renovierungsarbeiten am Haus erledigt sind.).

Für eine kurzfristige und schnelle Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden.
13.04.2016 | 10:29

Antwort

von


(2310)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Ihr Stiefvater das Haus nicht vollständig überschreibt und er zu 50% Miteigentümer bleibt, kann die Miete auch nicht allein durch den Stiefbruder erhöht werden.

Wenn er das Grundstück komplett überschreiben sollte, könnte Ihr Stiefvater, nicht der Stiefsohn (bzw Tochter) den Leihvertrag vor dem Verkauf mit einer Frist von drei Monaten kündigen.
Wenn der Stiefvater dies nicht macht, dann müsste der Stiefsohn schon Eigenbedarf anmelden, um kündigen zu können. Andernfalls würde der Leihvertrag mit Ihnen weiter bestehen bleiben, solange es dem Wohnzweck von Ihnen dient. Eine Miete wäre nicht geschuldet und könnte auch nicht eingeführt werden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(2310)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70829 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,4/5,0
Frage ausreichend beantwortet ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Jemand, der auf die Punkte eingeht. nicht kurz dafür inhaltvoll, nachvollziehbar erklärt. Gerne wieder! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr Lembcke antwortet schnell, ausführlich und verständlich. Auch in der Nachfrage. Ich kann ihn sehr empfehlen. ...
FRAGESTELLER