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Eigentum Grundstück und Haus unterschiedliche Anteile

| 22.10.2016 11:09 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Heiko Tautorus


Zusammenfassung: Keine Trennung im Eigentum von Grundstück und Haus in wirtschaftlich sinnvoller weise. Regelmäßig wird der Eigentümer des Grundstückes durch die feste Verbindung des errichteten Hauses mit diesem auch dessen Eigentümer.

Meine Eltern haben ein Grundstück abzugeben. 60/100 Teile werden mir geschenkt. 40/100 Teile werden meine unverheiratete Partnerin und ich käuflich von meinen Eltern erwerben. Der geschenkte Teil soll alleine mir gehören, der gekaufte Teil meiner Partnerin und mir zu gleichen Teilen.

Auf das Grundstück wollen meine Partnerin und ich ein Haus bauen. Das Haus soll uns beiden zu gleichen Teilen gehören.

Alle Aufwendungen sind per gemeinsamem Bankdarlehen finanziert.

Nach meinem Verständnis ist der Eigentümer des Grundstücks gleichzeitig Eigentümer des Hauses, da das Haus baulich fest mit dem Grundstück verbunden ist.

Wie lassen sich die abweichenden Eigentumsanteile von Haus und Grundstück sinnvoll und rechtsverbindlich festhalten? Die Anteile sollen auch nach einer Heirat unverändert bleiben.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

"Nach meinem Verständnis ist der Eigentümer des Grundstücks gleichzeitig Eigentümer des Hauses, da das Haus baulich fest mit dem Grundstück verbunden ist."

Dies ist richtig. Eine andere Lösung (Erbpacht) ist nicht wirtschaftlich.

Sie sollten sich demnach überlegen, ob Sie nicht eine Quote für Grundstück mit Haus je nach eingebrachten Finanzanteilen bilden und dies ins Grundbuch eintragen lassen.

Die 60% Schenkung durch Ihre Eltern kann dabei im Einvernehmen als entsprechender Finanzierungsanteil betrachtet werden.


Die spätere Heirat führt in der Regel zur Zugewinngemeinschaft, welche die Eigentumsverhältnisse am Grundstück nicht verändert.

Die Grundstückseigentümer haben unabhängig vom Zugewinnausgleich jeweils die Möglichkeit, über ihren Anteil am Grundstück zu verfügen. Zudem können die jeweiligen Gläubiger diesen Bruchteil am Grundstück belasten, ebenso wie jeder Bruchteilseigentümer.

Etwas anders sieht dies bei Gütergemeinschaft aus.

Hinweis:
Falls Sie meinen, mit einer höheren Quote am Grundstück ein Bestimmungsrecht bei einer ggf. späteren Trennung zu haben, täuscht dies.

Wenn Sie das Grundstück in Ihrem Familieneigentum dauerhaft behalten wollen, lassen Sie sich ein Vorkaufsrecht für alle (!) Verkaufsfälle am gesamten Grundstück eintragen.

Sie können auch für andere Personen z.B. Ihr Kind ein nachrangiges Vorkaufsrecht einräumen, da Ihr Vorkaufsrecht mit Ihrem Ableben oder der ersten Ausübung endet.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Unsere Kanzlei vertrit Sie bundesweit.

Mit freundlichen Grüßen


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