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Eigene Kündigung oder Aufhebungsvertrag?

| 24.05.2009 23:24 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Mutter von 2 Kindern (2 und 3 1/2 Jahre) und inzwischen seit knapp 4 Jahren im Erziehungsurlaub.
Im Juni wären jetzt meine (bei dem 2. Kind) beantragten 2 Jahre Elternzeit vorbei und ich wollte wieder das arbeiten anfangen (bei meinem Arbeitgeber bei dem ich seit 14 Jahren betriebsangehörig bin).

Wegen der Kinder, könnte ich allerdings nur halbtags arbeiten. Mein AG kann mir jedoch nur die Ganztags-Stelle wieder geben, die ich vor der Elterzeit hatte.

Nun wurden mir folgende 2 Varianten vom AG angeboten (beide mit Abfindung):
1. Ein Aufhebungsvertrag mit 2 Monaten Kündungsfrist, allerdings nur auf eine Teilzeitstelle (lt. AG: da ich ja auch nur TZ arbeiten "will")
2. Eigene Kündigung mit 4 Wochen Kündigungsfrist.

Kündigen werden sie mich, lt. Nachfrage, auf keinen Fall, da sie ja Arbeit für mich haben, ich diese aber nicht annehmen kann bzw. will.

Nun meine Frage(n):
Was würden Sie mir raten, welches der beiden Angebote ich annehmen soll?
Bezüglich des ALG1 bleibt es sich wohl gleich mit der Sperrzeit von 12 Wochen, wenn ich mich richtig informiert habe oder läßt sich das bei meinem Fall umgehen?
Wie wirkt es sich bei künftigen Bewerbungen aus? D.h. sieht es bei einem zukünftigen AG in der Bewerbung besser aus mit AV oder Kündigung?
Hat es Nachteile für mich, daß im AV nur Teilzeitstelle steht?
(Wobei ich mich beim Arbeitsamt auch nur für eine Teilzeitstelle melden werde.)

Vielen Dank schon mal im voraus.

MfG I.F.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Tat werden sowohl die Eigenkündigung als auch der Aufhebungsvertrag zu einer Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld führen, da Sie dadurch am Verlust Ihres Arbeitsplatzes mitwirken.

Von einer Sperrzeit kann abgesehen werden, wenn Sie den Arbeitsplatz aus einem wichtigen Grund aufgegeben haben. In Betracht kommt z.B. dass die Beaufsichtigung der Kinder nicht mehr gewährleistet werden kann. Das müsste aber im Einzelfall abgeklärt werden - Sie sollten dazu das Gespräch mit dem Arbeitsamt suchen.

Für eine spätere Bewerbung bei einem neuen Arbeitgeber ist es bedeutungslos, ob Sie einen Aufhebungsvertrag eingehen oder selbst kündigen - nachteilig wäre nur eine Kündigung durch den Arbeitgeber.

Im Aufhebungsvertrag sollten allerdings die Gründe, die zur Aufhebung führen, angeführt werden - auch wird der Verweis auf die Teilzeitstelle nicht korrekt sein, denn Ihr Arbeitsplatz ist schließlich eine Vollzeitstelle und sollte so auch im Aufhebungsvertrag benannt werden, wenn Sie sich dazu entschließen sollten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 24.05.2009 | 23:52

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