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Bewährungsfrage Anhörung?


| 08.11.2016 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich vom LG am 16.02.16 zu einer Freiheisstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten auf Bewährung verurteilt worden wegen e Bay Betrug in 10 fällen, Bewährungsauflage: Unterstellung eines Bewährungshelfers, Schadenswiedergutmachung 200.- mtl. und Wohnortwechsel.

Am 29.2.16 wurde ich nochmals vom AG zu einer Freiheisstrage per Strafbefehl von 6 Monaten verurteilt auf Bewährung ebenfalls wegen EC Karten betruges über 800 Euro, der Schaden wurde wiedergutgemacht.
Auflagen hierfür: Bewährungshelfer, beibehaltung der Schadenswiedergutmachung (für die Verurteilen taten welche ja schon erfüllt wurde) die Richterin wollte damit nur untermauern das ich das Geld nicht nochmals zurückbuchen lasse, Wohnortwechsel an AG bekanntgeben und 500 Euro Geldstrage in 10 Monate á 50.-.

Die Taten waren im Zeitraum wo auch die vom ersten Urteil waren (2013). Eine Gesamtstrafenbildung wurde bisher noch nicht gemacht obwohl diese laut meinen Anwalt gemacht werden sollte. Normal sollte es laut seinen Ausagen eine Gesamtstrage von 1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung geben (1 Jahr und 6 Monate aus dem ersten Urteil und die hälfte vom Strafbehl, also 3 Monat)

Nun hat mein Anwalt im Februar nach dem Strafbefehl gemeint, der 1. Bewährungsbeschluss sei aufgehoben, weil immer nur der zuletzt Erteilte Bewährungsbeschluss Gültigkeit hat.

Die Geldstrafe Zahle ich mtl. ab nur habe ich seit Juni keine Rate mehr der Schadenswiedergutmachung aus dem Alten Bewährungsbeschluss bezahlt. Da dieser laut aussage meines RA nicht mehr Gültig sei und es mir Finanziell nicht möglich war.

Nun bekomme ich gestern einen Brief vom LG das ich bitte doch nachweiße über die Schadenswiedergutmachung von 200.- mtl. erbringen sollte.

Nun meine Frage, ist der Beschluss immer noch Gültig und ich muss die 200.- mtl Zahlen oder weiß das LG nichts vom Urteil und dem neuen Beschluss vom AG am 29.2.

Meinem Bewährungshelfer liegt auch nur der letzte Beschluss vor. Mit was muss ich nun rechnen? Die Bewährung kann ja eigentlich deswegen nicht wiederrufen werden, ich habe alle Auflagen auf dem letzten Bewährungsbeschluss bisher erfüllt und werde dies auch weiter so tun.

Leider ist mein Anwalt diese Woche nicht zu ereichen und ich möchte nicht das es zu einer Anhörung kommt.

MFG



08.11.2016 | 16:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

normalerweise bleiben Beschlüsse bis zur Aufhebung weiterhin gültig, es sei denn, dass ein anderer Beschluss diesen konkret aufhebt.
Ob dies der Fall gewesen ist, kann ich nicht beurteilen, da mir die BEschlüsse nicht vorliegen.

Aber selbst wenn beide Beschlüsse noch existent wären, so handeln Sie aufgrund der Aussage Ihres Anwalts und der Tatsache, dass der Bewährungshelfer auch nur einen Beschluss hat, nicht vorsätzlich oder "gröblich", sodass ein Bewährungswiderruf unzulässig wäre.

Insofern kann ich Sie hier beruhigen, dass Ihnen nichts droht. Ihren jetzigen Anwalt sollten Sie dennoch nächste Woche ansprechen und ihn darum bitten, dem Landgericht die Situation schriftlich mitzuteilen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2016 | 16:52

Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.

Im Beschluss steht nichts über den davorgehenden Bewährungsbeschluss.

Aber auch wurden die Akten beim Wechsel des Gerichtsbezirkes in Wohnortbezirk nicht wirklich mit einem Aktenzeichen zusammengelegt.

Der Bewährungsbeschluss vom LG mit den 1 Jahr 6 Monate liegt nicht der Bewährungshelferin vor. Nur der Beschluss über 6 Monate. Obwohl in beiden die Anweisung an einen Bewährungshelfer steht.

Aber nun bin ich erleichtert, das es zu keine Anhörung kommen wird. Meinem RA habe ich schon den Brief gesendet, ich denke er wird sich nach dem Urlaub mit dem Richterin in Verbinhdung setzen.

Bedeutet dies nun das ich trotzdem die 200.- EUR mtl. Schadensgutmachung Zahlen muss?

MFG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.11.2016 | 18:02

Sehr geehrter Fragesteller,

solange der Beschluss nicht aufgehoben ist, grundsätzlich schon. Warten Sie aber bitte noch die nächste Zahlung bis zur Konsulatation Ihres Verteidigers ab.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.11.2016 | 16:53


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