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Bebauungsplan / Abweichung der Firstrichtung

| 30.03.2014 21:09 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag.

Situation
In Baden Württemberg besitze ich ein Einfamilienhaus. Dieses befindet sich in einem Neubaugebiet mit Bebauungsplan.

Ein Interessent möchte ein Grundstück, welches südlich vor dem meinigen liegt, erwerben. Hierbei wünscht der Interessent die vorgeschrieben Firstrichtung um 90° zu drehen. Die Folge ist, dass eine umfangreichere (breite und zeitliche) Schattenbildung auf mein Grundstück / Gebäude entstehen wird.
Dem Interessenten habe ich mitgeteilt, dass eine Zustimmung aus folgenden Gründen nicht gegeben wird:
1. Wahrung der Wohnqualität,
2. fehlende Sonneneinstrahlung, welche im Winter als „externe Heizung" dient
3. und ggf. Beeinträchtigung der Fotovoltaik Anlage
.

Fragestellung:
Welche rechtlichen Möglichkeiten können ggf. in Anspruch genommen werden, sollte der Interessent das Grundstück von der Gemeinde erwerben und gegen die im Bebauungsplan vorgeschriebene Firstrichtung einen Bauantrag stellt?

Vielen Dank für die Beantwortung.

Sehr geehrter Ratsuchender,


nach § 55 LBO Baden-Württemberg sind Sie als Nachbar zu beteiligen und können gegen eine Baugenehmigung Widerspruch einlegen.

Wenn, wie hier, eine Abweichung vom Bebauungsplan erfolgen soll, könnte eine Genehmigung nur erteilt werden, wenn Ihre als Nachbar betroffene Rechte nicht verletzt sind - und genau das kann nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung dann der Fall sein, wenn die beabsichtigte Abweichung zu den von Ihnen genannten Beeinträchtigungen führt.


Dieser Widerspruch sollte dann mit den von Ihnen in der Fragestellung genannten Argumenten versehen und auch belegt werden.


Dann wird der Widerspruch - zumindest nach der jetzigen Sachverhaltsdarstellung - eine Baugenehmigung eigentlich verhindern müssen.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 30.03.2014 | 20:01

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