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Autoleasing als Geschäftswagen


29.03.2006 15:08 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich beabsichtige mir ein neues Auto "zuzulegen".
In Frage käme für mich vielleicht auch ein Leasing.Das Leasing als Geschäftswagen ist deutlich die günstigste Möglichkeit ,da die Einmalzahlung relativ gering ist. Nun zur Frage: Ich bin hauptberuflich als Chirurg in einer Klinik angestellt und beziehe hier ein feste Gehalt. Nebenberuflich nehme ich noch zeitweise Blutproben für die Polizei ab und führe ggf. Haftfähigkeitsuntersuchungen und "Zwangseinweisungen" durch.Diese nebenberufliche Tätigkeit ergibt ca. 5% der Einnahmen im Vergleich zur hauptberuflichen Tätigkeit.Reicht dieses aus ,um ein Leasing eines Geschäftswagens durchzuführen oder sind hier ganz andere Voraussetzungen erforderlich? Ggf. welche?
29.03.2006 | 15:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Rechtssuchender,

grds haben sich seit dem 01.01.2006 die Voraussetzungen verschärft unter denen Kosten für ein betrieblich genutztes Fahrzeug geltend gemacht werden dürfen. Grds gilt nun, wenn Sie ein Fahrzeug nur nebenberuflich nutzen, sollten Sie unbedingt ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch führen durch das sie Ihre privaten von den betrieblichen Fahrten abgrenzen. Nutzen Sie nämlich das Fahrzeug nur nebenberuflich, wird Ihnen das Finanzamt niemals Ausgaben für das Fahrzeug steuermindern anerkennen, wenn Sie diese nicht durch ein Fahrtenbuch nachweisen können.

Wenn sich also nun aus Ihrem Fahrtenbuch ergibt, dass Sie das Fahrzeug zB zu 40 % für betriebliche Fahrten genutzt haben, dann dürfen Sie auch 40 % dieser Kosten steuermindernd geltend machen. Beispielsweise 40 % der Reparaturkosten, der Leasingkosten, Bezinkosten usw.
Je nachdem, wie groß der Anteil der betrieblichen Nutzung ist, kann sich das Leasing also durchaus lohnen.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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