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Auto verkauf vom Händler an Privat( bzw an Dr.)

14.06.2009 14:36 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herrn.
Ich habe (Händler) im Mai 2007 einen fahrzeug an ein Hr Dr einen Pkw verkauft.Das auto war 3 1/5 Jahre alt und ca 90 000 km.Der käufer hat mich nach ca 2 monate angerufen und wollte den vorbesitzer von diesen wagen wissen,er wollte wissen ob diese wagen irgendwelche vor schaden am Karosseri hatte,Er wäre in einem ihm vertraute werkstatt gewesen (VW-Audi) und die hätten scheiben reste im auto gefunden.(ich gehe von einem scheibenbruch aus). (dies bezüglich habe ich von ihm nicht mehr gehört!!) .Daraufhin habe ich ihm die tel nr vom vorbesitzer mitgeteilt.Auf meine frage wie den der wagen sonst sei, hatte er mir seine voll zufriedenheit beschtätigt.Da er ja auch vom seinem werkstatt keine negative untersuchung ergebnisse hatte.Jetz das eigentliche sache.!! Im Januar 2008 (nach gefahrenen ca 20000Km und ca 8 monaten)rief mich der käufer an und sagte er mir er hätte probleme mit dem auto und das auto wäre in der werkstatt.Die werkstatt hätte den Zylinderkopf ausgebaut und ein schaden festgestell.!!Ein teil der schaden werde vom Garantie Fa übernommen(wir hatten 1 Jahr GW garantie bei einem Fa abgeschlossen ) den rest betrag,ca 3600 ca 3600 Euro,seine selbst beteiligung, wolle er von mir haben.Ich hätte ihm defektes auto verkauft.(wie ist er den 20000km mit defektes motor gefahren?)Ich habe ihm gesagt das ich die kosten nicht übernehme da ich ihm keine defektes auto verkauft habe.Ich habe von ihm bis August 2008 nicht mehr gehört.Dann kam ein schreiben von seinem Anwalt,er mich aufforderte die oben genannter summer zu übernehmen oder er werde Klagen.Ich habe ihm geschrieben das ich diese kosten nicht übernehme.Jetzt nach fast ein jahr habe ich die Klage erhalten(12.06.2009).Ich habe bis jetzt keine Anwalt genommen.Die frage,wie sehen sie meine stiration?Muss ich die kosten übernehmen,wie sind meine gewinn chance?Über eine schnellere antwort werde ich mich freuen(Klage frist).

14.06.2009 | 15:53

Antwort

von


(185)
Ückendorfer Straße 90
44866 Bochum
Tel: 02327 8325990
Web: http://kanzlei-trettin.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Schilderung und Ihres Einsatzes gerne wie folgt Stellung nehme:

I. Der Sache nach macht Ihr Käufer wohl – soweit sich dies ohne Kenntnis der Klageschrift beurteilen läßt – einen auf § 437 Abs. 3 BGB gestützten Schadensersatzanspruch geltend.

Dieser Anspruch dürfte ihm aber selbst dann nicht zustehen, wenn er beweisen kann, daß das Fahrzeug mangelhaft ist, und daß der Mangel schon bei der Übergabe des Fahrzeugs gegeben war. Insoweit dürfte dem Käufer die Vermutung des § 476 BGB schon deshalb nicht zugute kommen, weil sich der (behauptete) Mangel wohl nicht innerhalb von sechs Monaten seit Übergabe gezeigt hat.

In erster Linie ist nämlich der Käufer, dem eine mangelhafte Sache geliefert wird, gehalten, den Verkäufer zur Nacherfüllung – also zur Beseitigung des Mangels oder zur Lieferung einer mangelfreien Sache – aufzufordern. Schadensersatz fordern oder etwa den Kaufpreis mindern kann der Käufer grundsätzlich erst, nachdem er dem Verkäufer erfolglos eine angemessene Frist zur Nacherfüllung gesetzt hat.

II. Nach Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, daß Ihr Käufer Ihnen keine Möglichkeit zur Nacherfüllung gegeben, sondern den behaupteten Mangel ohne weiteres von einem Dritten hat beseitigen lassen.

Zumindest aus der Ferne betrachtet dürfte hierzu kein Anlaß bestanden haben. Insbesondere haben Sie eine Nacherfüllung wohl nicht verweigert.

Bei dieser Sachlage besteht nach höchstrichterlicher Rechtsprechung kein Schadensersatzanspruch, d. h. der Käufer kann Sie nicht mit Erfolg auf Erstattung der Reparaturkosten in Anspruch nehmen. Vielmehr hat der Bundesgerichtshof (Urt. v. 23.05.2005 – VIII ZR 100/04 ) ausdrücklich klargestellt, daß ein Anspruch auf Schadensersatz – sofern keine gesetzlich geregelte Ausnahme gegeben ist – erst besteht, nachdem der Käufer dem Verkäufer erfolglos eine angemessene Frist zur Nacherfüllung gesetzt hat. Der BGH hat weiter entschieden, daß der Käufer, der den Mangel ohne weiteres selbst beseitigt oder beseitigen läßt, nicht die Anrechung der vom Verkäufer ersparten Reparaturaufwendungen auf den Kaufpreis verlangen oder den bereits gezahlten Kaufpreis in entsprechender Höhe zurückverlangen kann.

Insgesamt dürfte daher kein Zahlungsanspruch gegen Sie bestehen.

III. Es sei allerdings darauf hingewiesen, daß letztlich nur anhand der Klageschrift beurteilt werden kann, wie Sie sich am besten gegen den Klageanspruch verteidigen sollten.

Im übrigen empfehle ich Ihnen, sich ebenfalls anwaltlicher Hilfe zu bedienen, und so Ihre Rechte effektiv wahrzunehmen. Insoweit stehe auch ich Ihnen im Rahmen eines Mandats gerne zur Verfügung, wobei der hier bereits geleistete Einsatz angerechnet wird.

Selbstverständlich haben Sie dessen ungeachtet die Möglichkeit, hier eine kostenlose Nachfrage zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Trettin
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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44866 Bochum
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