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Angebliches Lotterieabo


18.10.2016 17:45 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Kevin Winkler, LL.M. (AUS)



Am 04.10.16 wurde ich durch einen angeblichen Mitarbeiter des Unternehmens weblotto24.com telefonisch darauf aufmerksam gemacht das ich im Frühjahr diesen Jahres ein 12 Monatiges Abonnement bei Ihnen abgeschlossen hätte. Sie würden mir die Möglichkeit bieten es auf ein 3 Monatiges Abonnement zu kürzen um mir angeblich entgegen zu kommen. Leider war ich so geistesabwesend und habe einen Datenabgleich telefonisch durchgeführt. Direkt nach dem Telefonat wurde mir klar das ich auf Betrüger reingefallen war die mich übertölpelt hatten. Von der Verbraucherzentrale wurde mir dieses Vorgehen der Betrüger bestätigt des weiteren habe ich durch Online Recherchen erfahren das ich nicht der Einzige fall bin.
Nach wenigen Tagen wurde eine gewisse Summe des Unternehmens von meinem Konto per Lastschrift abgebucht welche ich umgehend zurück geholt habe. Außerdem habe ich eine Ausführlichen Widerruf am 13.10.16 per Mail an die vorhanden email Adresse gesendet da keine post Adresse verfügbar war. Nun habe ich ein schreiben dieses dubiosen Unternehmens erhalten wo meine Angebliche Kundendaten aufgeführt sind. Dazu gibt es eine Adresse welche aber in der Schweiz liegt. Der angebliche Betreiber des Unternehmens ist Dr. Beck und Partner GmbH
Daher meine Frage ob ich rechtliche Konsequenzen von Seiten der weblotto24.com zu erwarten habe?
Ob der widerruf per mail ausreicht und ich diesen nochmals an die angegeben Adresse in der Schweiz schicken soll?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Entscheidend für den Widerruf ist grundsätzlich, dass dieser schriftlich in Textform erfolgt. Dies kann grundsätzlich auch per Email erfolgen. Allerdings sollte dann immer darauf geachtet werden, dass Sie den Widerruf im Streitfall beweisen können. Dabei sollte zumindest zu Beweiszwecken eine Übermittlungsbestätigung sowie eine Lesebestätigung angefordert werden. Der schriftliche Widerruf, versandt per Post als Einschreiben ist aber grundsätzlich die zu bevorzugende Variante. Unter Berücksichtigung der Widerrufsfrist, die grundsätzlich zwei Wochen beträgt, sollten Sie den Widerruf per Einschreiben nochmals an die Postanschrift der Gesellschaft zustellen lassen. Die Widerrufsfrist beginnt dabei grundsätzlich erst zu laufen, wenn der Kunde selbst eine deutlich gestaltete und korrekte Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform (z.B. per E-Mail) erhalten hat. Da es sich bei dem Vorgang offenbar wie durch die Verbraucherzentrale bestätigt (und sollte dies den Tatsachen entsprechen) um unseriöse und betrügerische Geschäftspraktikten handelt, dürften weitere Reaktionen der Gesellschaft als unwahrscheinlich prognostiziert werden können. Nichtsdestotrotz sollten Ihnen im gegenteiligen Fall erhebliche Argumente zur Rechtsverteidigung zur Verfügung stehen, um ggf. Ansprüche der Gesellschaft gegen Sie abwehren zu können. Dies kann hier allerdings aufgrund der mitgeteilten Sachverhaltsinhalte nicht abschließend geklärt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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