Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.405
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ablehnung eines Jobangebotes vom Arbeitsamt


09.08.2007 18:45 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo!
Ich erhalte seit April´07 ALGI und bekam heute von meiner Betreuerin ein Jobangebot für eine Callcenter-Agentin, der durch eine Zeitarbeitsfirma vermittelt wird. Ich habe per email mit der ZA-Firma Kontakt aufgenommen und erfahren, dass ich, wenn ich den Job annehme, 50 Euro netto weniger im Monat bekommen würde als ALG. Ausserdem müsste ich durch die vorgegebenen Arbeitszeiten meinen Sohn in den Hort schicken, was mich nochmal 110 Euro kosten würde. Ich hätte also rund 160 Euro weniger zur Verfügung als mit ALG. Ist das zumutbar? MUSS ich mich dort wirklich bewerben? Was passiert, wenn ich dieses Angebot ablehne (das wäre das 1. Mal)?
Vielen Dank für einen rasche Antwort!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Rechtssuchende,
mit dem Angebot wird die Ihnen die Arbeitsagentur den Hinweis erteilt haben, dass Sie gem. § 144 Abs. 1, Ziff. 2 SGB III mit einer Sperrzeitverhängung zu rechnen haben, wenn Sie das Angebot ablehnen oder die vermittelte Arbeit nicht antreten.

Die Zumutbarkeitsgrenzen ergeben sich aus § 121 SGB III und sind abhängig von der Dauer der Arbeitslosigkeit:
(personliche Gründe für die Unzumutbarkeitsprüfung)

bis 3 Monate = Nettoentgelt minus 20 %
bis 6 Monate = Nettoentgelt minus 30 %
ab dem 7 Monat = Arbeitsentgelt geringen als Arbeitslosengeld

Dabei sind aber die Aufwendungen mit zu berücksichtigen, die Sie haben.

Außerdem ist eine Kriterium die Fahrtzeit zu prüfen.
unverhältnismäßig wenn:
-
Fahrtzeiten von 2 1/2 Stunden bei einer Arbeitszeit von 6 Stunden;
- sind aber örtliche längere Fahrtzeiten üblich, so ist diese zu berücksichtigen.

Sie müssen diese Grenzen prüfen und sich sofort an die Vermittlerin wenden und diese Einwendungen unter Hinweis auf § 121 III vortragen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen erste Anhaltspunkte geben. Bitte beachten Sie die Fristen, die Ihnen gesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Steffen Rogge
Rechtsanwalt
Rechtsanwälte Balan Stockmann & Partner




FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60164 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Toll. vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,0/5,0
Meine Frage wurde ausreichend beantwortet, jedoch finde ich es nicht besonders hilfreich wenn man nur auf Paragraphen verweist, die zur Anwendung kommen, ohne deren Inhalt bzw. deren Auswirkung zu nennen. In meinem Fall hätte ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank an RA Fork! Kurz und präzise auf den Punkt, zügige Rückmeldung - jederzeit gerne wieder! ...
FRAGESTELLER