Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

zwangsvollstreckung

12.03.2011 21:56 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


die räumung unserer wohnung ist am 04.04.2011 wir haben auch schon eine neue wohnung das problem ist leider nur das der mietvertrag für die neue wohnung zum 1.06.2011 gültig ist ist mit vorlage des neuem mietvertrag ein räumungsschutzantrag ein dringender härtefall
12.03.2011 | 23:58

Antwort

von


(106)
Anwandener Straße 43
90431 Nürnberg
Tel: 0911 25395207
Web: http://www.Gabriele-Koch.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Ob eine unzumutbare Härte im Sinne des § 765a ZPO vorliegt, wenn jemand in kürzester Zeit zweimal umziehen muss, wird von den Gerichten nicht ganz einheitlich entschieden (bejaht haben das z.B. das LG Stuttgart, RPfleger 85, 71; LG Braunschweig WuM 73, 82; LG Koblenz JurBüro 97, 553). Die von Ihnen geschilderte Konstellation kann eine unzumutbare Härte darstellen, aber es sind in jedem Fall immer auch alle weiteren Umstände zu berücksichtigen. So wird z.B. bei einer Familie mit mehreren Kindern, die nur verhältnismäßig geringe Mietrückstände hat und die den Mietzins während des Räumungsschutzes weiterhin zahlen kann, eher eine unzumutbare Härte anzunehmen sein, als bei einem Alleinstehenden, der den Vermieter dann nur noch mehr Geld kostet. Weiterhin ist zu berücksichtigen warum die Kündigung ausgesprochen wurde und wie dringlich das Interesse des Vermieters an der Räumung ist. Alle diese Punkte werden gegeneinander abgewogen und nur dann, wenn das Interesse des Mieters deutlich überwiegt, wird eine unzumutbare Härte anzunehmen sein.

In jedem Fall sollten Sie beim zuständigen Vollstreckungsgericht einen entsprechenden Antrag gem. § 765a Abs. 1 ZPO stellen, dieser hat durchaus Erfolgsaussichten. Der Antrag muss gem. § 765a Abs. 3 ZPO spätestens zwei Wochen vor der geplanten Räumung bei Gericht vorliegen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin

Bei Bedarf nutzten Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass diese Antwort nur eine erste Einschätzung ist, die ausschließlich auf den von Ihnen gegebenen Informationen beruht und eine umfassende juristische Beratung nicht ersetzten kann. Jede noch so kleine Änderung des Sachverhalts kann zu einer vollkommen anderen rechtlichen Beurteilung führen.


ANTWORT VON

(106)

Anwandener Straße 43
90431 Nürnberg
Tel: 0911 25395207
Web: http://www.Gabriele-Koch.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Versicherungsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69096 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Anwälte können nur dann richtige Aussagen treffen wenn die Frage auch richtig formuliert war. Dies musste ich nachholen und war mein Fehler. Herr Richter hatte sich dann erneut die Mühe gemacht und erneut umfangreich recherchiert. Ich ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage wurde zur vollsten Zufriedenheit beantwortet. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und klare Antwort! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen