Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Was gilt für uns? Bebauungsplan oder örtliche Bauvorschrift

04.06.2019 11:13 |
Preis: 25,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

der aktuell gültige Bebauungsplan für unser Grundstück stammt aus dem Jahr 1979 und dieser sieht keinerlei Vorschriften hinsichtlich der Farbe der Dachziegel vor. Desweiteren ist kein Verweis auf eine örtliche Bauvorschrift eingetragen oder nachträglich hinzugefügt worden.

In der aktuell gültigen örtlichen Bauvorschrift der Gemeinde wird hingegen die Dachziegelfarbe mit "rot" vorgeschrieben. Da wir aber gerne anthrazite Dachziegel hätten, lautet unsere Frage nun, ob unser Bebauungsplan oder die örtliche Bauvorschrift für uns verbindlich sind.

Falls es die örtliche Bauvorschrift ist, hätte dann ein möglicher dagegen Widerspruch Erfolgsaussichten? Unser Haus ist knapp 90 Jahre alt und das aktuelle Dach stammt von 1978. Könnte man ggf. mit Sanieren im Bestand argumenteren?

Vielen Dank
04.06.2019 | 11:58

Antwort

von


(2135)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

in Ihrem Fall dürfte es sich um einen einfachen Bebauungsplan handeln, wenn nicht alle der folgenden vier Punkte beinhaltet sind:

Die Art der baulichen Nutzung

Das (zulässige) Maß der baulichen Nutzung

Die überbaubaren Grundstücksflächen

Die örtlichen „Verkehrsflächen".

Die Bebaubarkeit richtet sich dann nach der Ortsüblichkeit. Will die Gemeinde eine weitere Einschränkungen erlassen, müsste sie den Bebauungsplan ändern. Einfache Verwaltungsvorschriften reichen hier nicht aus, sodass Sie sich auf den B-Plan und die Ortsüblichkeit berufen könnten.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(2135)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68649 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Herr Dr. Hoffmeyer konnte mir klar direkt und deutlich meine Frage beantworten und mir auch Tipps für weitere Schritte geben. Sehr nett und empfehlenswert ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell und kompetent ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Auch wenn mir die Antwort vom Ergebnis nicht gefällt wurde sie schnell und kompetent beantwortet. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen