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Vorsätzlich schlechte Bewertungen auf Facebook


| 15.11.2016 11:36 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Partner und ich betreiben seit Anfang des Jahres eine KFZ-Aufbereitung inklusive Vertrieb von KFZ-Pflegemitteln.

Vor ungefähr 3 Monaten wurde einen Schaden an einem Kundenfahrzeug verursacht.
Der Schaden wurde auch in voller Höhe des erstellen Gutachtens beglichen.

Kurze Beschreibung zum entstanden Schaden:
Fahrerseite vorne wurde beschädigt sowie eine Felge.

Der Gesamtkosten inklusive der Anwaltskosten belaufen sich auf ca. 15.000 Euro.

Das KFZ wurde repariert, Anwaltskosten beglichen. Der Fall war für mich erledigt. Dachte ich.

Vor ca. 2 Wochen forderte die Gegenseite vier neue Felgen, da der Fahrer die beschädigte Felge nicht wiederbeschaffen kann.
Er forderte eine Summe von ca. 1200 Euro. Man einigte sich auf die Summe von 500 Euro.

Der Fall war hiermit auch offiziell Abgeschlossen.

Nun herrscht folgende Sachlage:
Da unsere Firma auf Facebook vertreten ist, bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit Bewertungen abzugeben die bis dahin auch Positiv waren.

Der Geschädigte hat nun eine Hetzkampagne gegen unsere Firma gestartet, was in keinster weiße vertretbar ist.
Familienangehörige sowie Freunde der Gegenseite haben uns am 13.11 binnen Sekunden mehrere schlechte Bewertungen gegeben.
Der geschädigte hat selbst eine Bewertung verfasst in der auch die Schadenshöhe sowie falsche Behauptungen hinterlegt waren.
Die Bewertungen wurde jedoch vom Verfasser nach einigen Minuten wieder gelöscht. Übrig blieben jedoch die Bewertungen der Angehörigen sowie der Freunde.

Wir haben unsere Seite daraufhin offline geschaltet und sind so nicht mehr für unsere Kunden erreichbar. Das schädigt unsere Firma massiv.
Durch die schlechten Bewertungen ist es uns auch nicht mehr Möglich Kunden zu bedienen, da diese durch die vorsätzlichen Bewertungen abgeschreckt werden.
Die Folge, kein Umsatz. Ein weiterführen des Unternehmens ist so fast unmöglich.

Ich möchte der Gegenseite nichts unterstellen, doch ich habe das Gefühl, dass die Gegenseite durch die Einigung negativ Gestimmt war worauf er unsere Firma vorsätzlich schädigte.

Ich finde es eine Frechheit, nach der Regulierung des Gutachtens sowie der Anwaltskosten NOCHMALS vier neue Felgen zu fordern obwohl der Schaden längst beglichen war.
Als wäre das nicht genug, schädigt er unsere Firma vorsätzlich.

Wie können wir das unterbinden? Haben wir ein Recht auf Schadensersatz?

Anlage:
Auszug der Bewertungen

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Beste Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es besteht die Möglichkeit gegen die Äußerungen vorzugehen, wenn es sich um unwahre Tatsachenbehauptungen handelt.

Dann besteht die Möglichkeit einer Unterlassungsklage, die aber gegen alle Personen einzeln geführt werden müsste.

Bei vorsätzlichen falschen Behauptungen, besteht auch ein Schadensersatzanspruch, wobei Sie den Schaden beweisen und beziffern müssten. Dies dürfte in der Praxis schwer sein.

Wenn es sich bei den Bewertungen um Meinungsäußerungen handelt, wird es schwer werden dagegen vorzugehen, da Meinungsäußerungen grundsätzlich geschützt sind.

Sie sollten die Personen anwaltlich anschreiben lassen und Sie auffordern eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.

Dies sollte genug Druck aufbauen, damit die betreffenden Personen die Bewertung zurückziehen. Wenn nicht, bleibt nur der gerichtliche Weg.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 16.11.2016 | 12:19

Sehr geehrter Herr Brödel,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Angenommen ich entscheide mich für die Option der Unterlassungserklärung.
Wer trägt hier die Anwaltskosten?
Muss ich vorab etwas zahlen?

Da die Bewertungen von Personen abgegeben wurde, die nie unsere Kunden und befreutet mit dem "Beschuldigten" sind, hat uns der Herr absichtlich geschädigt! Die Folge, Kunden werden dadurch abgeschreckt.

Gibt es hier keine Chance auf Schadensersatz?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.11.2016 | 13:03

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage:

Die Kosten für das anwaltliche Tätigwerden müssen Sie zunächst übernehmen und Sie tragen auch das Risiko, falls die Gegenseite nicht zahlt.

Dann besteht nur noch die Möglichkeit die Anwaltskoste einzuklagen, was wiederum mit einem Prozessrisiko verbunden ist.

Für einen Schadensersatz müssen Sie ein Verschulden und einen Schaden nachweisen.

Sie müssen für beides die Beweise beibringen.

Dies wird nur schwer möglich sein.

Wenn die "Beschuldigten" auf die Unterlassungserklärung nicht reagieren, bleibt nur der gerichtliche Weg. Auch hier müssen Sie zunächst die Gerichts- und Anwaltskosten vorstrecken.

Für weitere Fragen können Sie sich gerne direkt über die angegebenen Kotaktdaten an mich wenden.


Bewertung des Fragestellers 16.11.2016 | 13:17


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