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Überstundenregelung Auszahlen


01.11.2015 15:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich bin in einer Werkstattkette angestellt als Kunden-bzw Fachberater. Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt je nach Saison 37,5 - 42,5 Stunden. Jetzt habe ich innerhalb von 3 Monaten 120 Überstunden , die bewilligt worden sind vom Filialleiter, geleistet. Im Arbeitsvertrag steht zwar Freizeitausgleich aber das ist bei uns durch saisonale Arbeitszeitschwankungen nicht machbar, da dadurch andere Mitarbeiter wieder Überstunden machen müssten. Desweiteren dürfen die Überstunden nicht mit ins folgende Jahr mitgenommen werden. Die Überstunden fallen im Frühjahr und im Herbst an. Jetzt hat man mir einfach 14 Tage "Zwangsfrei" gegeben ende Dezember. Ich bin damit nicht Einverstanden und möchte die Überstunden zum Teil oder ganz ausbezahlt haben ?.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

anhand der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt ist, dass Überstunden in Freizeit ausgeglichen werden, müss ein solcher Antrag auf Ausgleich auch gestellt werden. Ein Anspruch auf Auszahlung der Überstunden haben Sie dann nur, wenn aus betrieblichen Gründen der Urlaub nicht gewährt werden kann. So auch Bundesarbeitsgericht AZ 4 AZR 445/93 - 04.05.94.
Wenn genügend Arbeit vorhanden ist, keine Betriebsferien oder anderen dringende Betriebliche Gründe anstehen, darf der Arbeitgeber eigentlich keinen Zwangsurlaub anordnen.
Allerdings verfällt Ihr Anspruch auf Freizeitausgleich, wenn Sie keinen Antrag auf Urlaub stellen. Solange Ihr Arbeitgeber Ihnen die Möglichkeit gibt, die Überstunden in Freizeitausgleich zu nehmen, haben Sie keinen Anspruch auf Auszahlung. Sie sollten somit einen Antrag auf Urlaub stellen zu einem für Sie genehmen Zeitpunkt.

Man könnte allerdings die Klausel, die beinhaltet, dass die Überstunden zum Jahresende verfallen, auf Ihre Rechtmäßigkeit überprüfen lassen. Bei Unwirksamkeit der Klausel würde dann die dreijährige Verjährungsfrist gelten.

Ich hoffe Ihre Frage veständlich beantwortet zu haben. Gerne können Sie die kostenlose Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Diana Laib
Rechtsanwältin
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