Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schufa Eintragung

| 28.06.2022 19:14 |
Preis: 70,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von


21:43

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es geht um folgendes:

Schufa Eintrag aus 05.2017 (Rechtmäßig)

Durch Anwalt Widerspruch zum Saldo
06.03.2019

Begleichung der Forderung
03.2022

Da die Forderung mittlerweile bezahlt ist, hat die Schufa weiterhin das Recht den Widerspruch zum Saldo in seinen Daten gespeichert zu lassen und diesen bei Anfragen von Potenziellen Vertragspartnern auch mitzuteilen obwohl eben jene Forderung durch Zahlung mittlerweile erloschen ist?

Oder kann ich darauf pochen das zumindest der Widerspruch zum Saldo nicht mehr rechtens ist da die Forderung gezahlt ist?

28.06.2022 | 19:51

Antwort

von


(1169)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Eine Löschung des Schufa-Eintrags erfolgt taggenau drei Jahre nach dem Ausgleich der Forderung. In manchen Fällen ist mit Zustimmung des Schuldners auch eine frühere Löschung des Schufa-Eintrags möglich. Das ist allerdings eine Sache des Einzelfalls und müsste auch dann entsprechend begründet werden. In Ihrem Fall wäre beispielsweise denkbar, dass der Eintrag so nicht zulässig war, weil die Forderung strittig war und nach Klärung dann unverzüglich der Ausgleich erfolgt ist. Das wäre aber nur eine denkbare Argumentation, was man in Ihrem Fall vortragen könnte man ich aufgrund der wenigen Informationen in Ihrer Frage nicht abschließend bewerten.

Mir ist auch nicht ganz klar was Sie mit "Widerspruch zum Saldo" meinen. Generell darf eine strittige Forderung nicht eingetragen werden, wenn diese nicht tituliert worden ist. Ich kann aber nicht nachvollziehen warum dann ausgerechnet der Widerspruch gegen das Saldo gelöscht werden soll. Insbesondere eben auch, weil Sie angeben, dass der ursprüngliche Schufa-Eintrag rechtmäßig gewesen sei.

Wenn Sie den Sachverhalt noch weiter ausführen, dann nehme ich gerne noch ergänzend Stellung.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwältin-


Rückfrage vom Fragesteller 28.06.2022 | 21:28

Sehr geehrte Frau Stadler,

Vielen Dank für die schnelle Rückkmeldung.

Gerne gehe ich noch näher ins Detail und füge den genauen Wortlaut zur Einmeldung in der Schufa wieder.


02.05.2017
Datum des Ereignisses

Saldo-Fälligstellung

Der Vertragspartner hat uns die Fälligstellung zu einer Forderung aus diesem Vertrag gemeldet.

974 €
Gemeldeter Forderungsbetrag


06.03.2019
Datum des Ereignisses

Widerspruch zum Saldo

Der Vertragspartner hat uns mitgeteilt, dass der Forderung widersprochen wurde.

1.024 €
Gemeldeter Betrag

13.03.2019
Datum des Ereignisses

Saldo

Hat ein Vertragspartner einen Vertrag des Verbrauchers gekündigt, informiert er die SCHUFA in regelmäßigen Abständen über den noch offenen Forderungsbetrag inklusive Zinsen und Bearbeitungsgebühren.

1.025 €
Gemeldeter Forderungsbetrag


07.03.2022
Datum der Mitteilung

Forderung ausgeglichen

Der Vertragspartner hat uns mitgeteilt, dass der vorbezeichnete Vorgang inzwischen seine Erledigung gefunden hat. Im Falle eines positiven Vertragsverlaufs wurden die vertraglichen Vereinbarungen vollständig erfüllt und das Vertragsverhältnis wurde daher ordnungsgemäß beendet. Im Falle einer Zahlungsstörung (Abwicklungskonto) wurde die offene Forderung zum angegebenen Datum durch Zahlung ausgeglichen.


So wurde es im Datensatz der Schufa vermerkt.
Meine Frage war hier ob der Widerspruch nun nicht gelöscht werden kann, da die Forderung zwischenzeitlich bezahlt wurde und dieses auch eingetragen wurde.


Bei der letzten Anfrage zur Kontoeröffnung wurde mir anschließend in einem Schreiben der Bank mitgeteilt das es die Rückmeldung:

"Widerspruch des Verbrauchers"

gegeben hat.
Dadurch bietet man mir kein Konto an.

Ist eine weitere Speicherung des Widerspruchs noch notwendig?
In der Interessenabhängigkeit ist diese doch nicht mehr nötig. Da Erledigt.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.06.2022 | 21:43

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne nehme ich noch ergänzend Stellung:

Meines Erachtens hätte in Ihrem Fall die bestrittene Forderung nicht eingetragen werden dürfen.

Sie sollten die Löschung der Eintragungen verlangen. Man sollte dann zu der ursprünglichen Eintragung vortragen, dass diese bereits verjährt wäre und außerdem der Forderung widersprochen worden war. Und man sollte außerdem versuchen eine Einwilligung zur vorzeitigen Löschung des Eintrags vom Gläubiger zu erhalten.

In Ihrem Fall müsste in der Tat die Abwägung zu Ihren Gunsten ausfallen und Sie sollten darauf hinweisen, dass die Forderung zwischenzeitlich anerkannt und ausgeglichen wurde.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwältin-

Bewertung des Fragestellers 30.06.2022 | 10:23

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

War sehr zufrieden mit dem Rat.

Vielen Dank dafür.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Sonja Stadler »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30.06.2022
5/5,0

War sehr zufrieden mit dem Rat.

Vielen Dank dafür.


ANTWORT VON

(1169)

Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Datenschutzrecht, Vertragsrecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Gesellschaftsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Arbeitsrecht