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Schlüsselverlust von Pflegeeinrichtung

| 27.04.2019 17:40 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Rahmen meiner Probezeit meine Arbeitsstelle gekündigt, da mir die Zustände dort nicht zusagten. Meine Kündigung schickte ich per Einschreiben mit Rückschein , dieser legte ich den Dienstschlüssel bei. Die Kündigung wurde bestätigt und ich wurde aufgefordert alle mir ausgehändigten Sachen abzugeben. Drei Monate später teilte man mir mit ,dass sich mein Schlüssel nicht in dem Briefumschlag bei der Kündigung befunden hätte und nach einer Frist ,wurde mir ein Kostenvoranschlag von 1880,00 Euro zugestellt, mit der Bitte um Überweisung . Die Schlösser in der Pflegeeinrichtung sind bis heute nicht ausgetauscht worden .Also fast 8 Monate später. Eine Arbeitskollegin die auch ihren Schlüssel verloren hat, der nie wieder aufgetaucht ist ....braucht gar nichts ersetzen. Das ist doch ungerecht dass man von mir Schadensersatz will. Das teilte ich dem Arbeitgeber mit, danach habe ich 4 Monate nichts mehr von ihm gehört. Jetzt der Schock , ich bekam heute einen Mahnbescheid vom Arbeitsgericht über obige Summe. Ich bin Harzt 4 Aufstocker , arbeite Teilzeit und kann das nicht zahlen. ich habe zwar eine Schlüsselhaftpflicht, aber wie ich nun gelesen habe , hätte ich den Verlust umgehend melden sollen und wahrscheinlich habe ich auch noch grob fahrlässig gehandelt. Können Sie mir bitte einen Rat geben ? Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich haben Sie den Schaden, den Sie schuldhaft durch eine Pflichtverletzung herbeigeführt haben, zu ersetzen. Gegen den Anspruch Ihres ehemaligen Arbeitgebers wird man daher kaum etwas einwenden können.

War das Einschreiben versichert? Falls ja, können Sie möglicherweise vom Postunternehmen Ihr Geld zurückverlangen.

Bei Haftpflichtversicherungen haben Sie in der Tat die Obliegenheit, einen Schaden umgehend zu melden. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass Ihr Versicherer aus Kulanz einspringt. Ich schlage vor, dass Sie diesen diesbezüglich nochmals kontaktieren.

Darüber hinaus möchte ich vorschlagen, dass Sie die Höhe des Schadensersatzes, den Ihr ehemaliger Arbeitgeber geltend macht, auf Richtigkeit überprüfen, zB dadurch, dass Sie einmal bei einem Schlüsseldienst Ihres Vertrauens erfragen, ob der Betrag plausibel erscheint.

Schließlich - wenn all dies nicht hilft - sollten Sie angesichts Ihrer finanziellen Situation mit Ihrem ehemaligen Arbeitgeber zumindest eine Ratenzahlung vereinbaren. Dies sollte im allseitigen Interesse sein, denn Ihr ehemaliger Arbeitgeber hat wohl kaum ein Interesse daran, einen vollstreckbaren Titel gegen Sie zu erlangen, auf den Sie jedoch langes finanzieller Leistungsfähigkeit nicht zahlen können.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Ersteinschätzung weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
M. Shoja (Rechtsanwältin)

Bewertung des Fragestellers 27.04.2019 | 18:16

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