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Rufschädigung durch sog. 'Wahrsagerin'

23.04.2012 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ein "Fall" fast zu unglaublich, aber leider traurige Tatsache:
Seit einiger Zeit befindet sich meine Mutter im "Klammergriff" einer selbsternannten Wahrsagerin die von sich selber behauptet "hineinschauen" zu können. Wo hinein sie zu sehen glaubt weiß ich auch nicht so genau.

Es war eine Zeit lang ganz lustig sich diese merkwürdigen Ausführungen dieser Dame anzuhören. Seit einiger Zeit aber benutzt meine Mutter diese Dame dazu mir unglaubliche Dinge "nachzuweisen".
Im konkreten Fall waren es wirklich schädigende Unterstellungen wie eine Affäre mit einem guten Freund, Betrug usw...

Mittlerweile hat sich das dazu ausgewachsen dass ich (längstens volljährig, fast 30) keinen Schritt mehr aus dem Haus tun kann ohne bespitzelt zu werden, es wird notiert wann ich komme und gehe, in welche Richtung ich mit dem Auto fahre...ectr....!
Dies geschieht seit mir diese Wahrsagerin diese "Affäre" unterstellt hat.
Dieser Zustand ist für mich kaum zu ertragen da mein Privatleben sowie meine Beziehung zu meinen Eltern extrem darunter leidet.

Meine Frage nun:
Kann man dieser Wahrsagerin per Unterlassungsklage oder ähnliches ein für alle Mal verbieten Aussagen über mich und meine Person zu tätigen? Vor allem da diese von ihr in den Raum gestellten "Tatsachen" in keinster Weise der Wahrheit entsprechen.
Beweise zu finden dürfte schwierig sein, aber kann man gegen so etwas rechtlich vorgehen?

Herzlichen Dank für Hilfe!

23.04.2012 | 17:16

Antwort

von


(2309)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie haben letztlich das Problem schon selbst angesprochen: Die Beweisbarkeit!


Zwar besteht durchaus die Möglichkeit, zivilrechtliche die Unterlassung und den Widerruf falscher Äußerungen ebenso einzuklagen, wie auch Schadensersatzansprüche geltend zu machen.


Als Klägerin wären Sie aber im Falle des - sicherlich erfolgten - Bestreitens voll darlegungs- und beweispflichtig, könnten nach der bisherigen Sachverhaltsdarstellung dann aber wohl nur Ihre Mutter benennen - aber ob diese (sofern überhaupt, da ein Zeugnisverweigerungsrecht bestehen dürfte) dann wahrheitsgemäß zu Ihren Gunsten aussagt, gilt zu bezweifeln, wenn sie unter dem Einfluss der Wahrsagerin steht.

Gäbe es eine andere Beweismöglichkeit - vielleicht führen Sie einmal in Zeugengegenwart ein Gespräch mit der Wahrsagerin - sähe es sehr viel besser aus und Sie könnten Ihre Ansprüche durchsetzen.


Möglich wäre hier einen Strafantrag nach § 238 StGB zu stellen, wobei Sie allerdings auch vorab Beweise sichern sollten, um nicht sofort eine "Gegenanzeige" wegen Verleumdung zu erhalten.


Sie müssen also unbedingt versuchen, Beweise zu sammeln, um juristisch erfolgreich vorgehen zu können. Zeugen, Schriftstücke, Emails oder eine sms wären da notwendig, um ein erfolgreiches Verfahren vorzubereiten.



Sofern Ihre Mutter vielleicht nicht mehr Kontrolle über sich und Ihre Handlungen hat, käme vielleicht auch die Beantragung einer Betreuung in Betracht.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
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Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
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