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Problem mit Russin nach Heirat


| 24.08.2006 13:37 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 28.07.2005 in St. Petersburg eine russische Staatsbürgerin geheiratet, nachdem dies die einzige Möglichkeit war um sie nach Deutschland zu holen.

3 Tage nach der Hochzeit musste ich zurück nach D, meine Ehefrau verblieb in Russland und wir beantragten für Sie das Einreisevisum nach D.

Während der Wartezeit kamen mir ernste Zweifel eine vorschnelle Entscheidung getroffen und einen Fehler gemacht zu haben.

Im November haben wir uns in St. Petersburg für 3 Tage gesehen.

Über die Weihnachtsfeiertage reiste ich nach St. Petersburg.
Mitlerweile hatte sie das Einreisevisum nach D erhalten.
Ich entschied mich ALLEINE nach D zurückzufliegen und die Ehe zu beenden. Meine Frau folgte mir ohne meine Zustimmung im gleichen Flugzeug ohne mein Einverständnis.

Da ich sie nicht auf der Strasse sitzen lassen wollte, nahm ich sie für einige Tage bei mir auf. Ich sagte ihr sie müsste München so bald wie möglich verlassen und in St. Petersburg die Scheidung einreichen. Sie willigte ein, wollte jedoch zunächst zu einer Freundin nach Rom fliegen. Sie hatte Angst zurück nach St. Petersburg zu fliegen um vom Scheitern der Ehe zu berichten.

Sie flog nach Rom zu ihrer Freundin.
Zusätzlich habe ich mittlerweile wegen einer Fehlinvestition eine angespannte finanzielle Situation und weiss nicht nicht wie ich den Lebensunterhalt einer nicht berufstätigen Ehefrau finanzieren sollte. Zumal ich privat krankenversichert bin. Meine Frau hatte einen sehr starken Kinderwunsch und wollte so schnell wie möglich ein Kind. Ich lehte das aus 2 Gründen ab:
1.) Ich wollte die Entscheidung für ein Kind abhängig davon machen, ob die Ehe Bestand hat.
2.) Die finanzielle Situation erlaubte die Mehrkosten für ein Kind nicht.

Meine Frau kam 14 Tage später zurück aus Rom. Ich sagte ihr dass sie bei mir nicht bleiben könnte. Ich bestand auf der Scheidung.

Wir trafen uns an einem neutralen Ort (Freundin) um alles zu besprechen. Sie wollte noch einige Sachen bei m ir abholen. Ich sagte zu ihr die Sachen zu bringen. Sie wollte die Sachen gleich bei mir abholen und ich willigte ein. Als sie bei mir war um die Sachen einzupacken, kamm es in einem unbeobachteten Moment zu einer Sachbeschädigung durch meine Frau.
Sie holte sich aus der Küche ein Messer und zerstörte ein Ölgemälde. Ich hörte die Geräusche und sah das Desaster. Sie war ausser sich und völlig in Rage. Ich versuchte sie zu beruhigen und konnte ihr das Messer abnehmen. Die Situation beruhigte sich etwas. Das Telefon klingelte und ich dachte es wäre ihre Freundin. Sie rannte in die Küche, nahm sich das nächste Messer und zerstörte ein weiteres Gemälde. (Sachschaden Ca EUR 3.000,-)
(Später entdeckte ich das sie bei dieser Gelegenheit noch 2 Ringe mit Wert EUR 3.500,- entwendete)
Ich hielt sie fest und konnte ihr das Messer abnehmen. dabei verletzte sich sich leicht an der Hand. Ich hielt sie Ca 15 Minuten ganz fest und redete beruhigend auf sie ein. Komischwerweise war ich selbt in diesem Moment ganz ruhig und nicht wütend auf sie. Ich sagte ihr das sie gehen müsste und ich sich nicht mehr wiedersehen wollte. Wir fuhren wortlos zu ihrer Freundin.

Daraufhin flog sie erneut zu ihrer Freundin und blieb dort bis Ca Anfang März. Wir telefonierten gelegentlich. Sie verneinte die Ringe entwendet zu haben. Später erfuhr ich das sie in Rom eine Affäre mit dem Bruder des Ehemannes der Freundin hatte. Sie wollte in Italien bleiben. Angeblich hatte sie über eine Freundin in St. Peter die Scheidung eingereicht.

Nach mehrfacher Rückfrage und ausweichenden Antworten lehnte sie die Scheidung plötzlich ab. Sie wollte Geld und versuchte mich zu erpressen (Körperverletzung, ...) und die Scheidung in St. Petersburg nur einrzueichen gegen Zahlung von EUR 50.000,-

Sie musste zurück nach D weil die Mutter der Freudin zu Besuch kam und diese den Platz benötigte. Ich sagte ihr zu, sie könnte ein paar Tage bei mir wohnen bis sie nach St. Petersburg zurück fliegen würde (Ablauf des bereits verlängerten Einreisevisums), wenn sie mir die Ringe zurück geben würde. Sie willigte ein.

In München bei mir angekommen, kam es leider auch zum GV. In der Sache änderte sich jedoch nichts. Sie verweigerte die Ausreise nach St. Petersburg. Ich war ratlos. Sie wollte die Legalisierung der Ehe in D erzwingen, drohte mit einer Anzeige wegen Körperverletzung (Die Geschichte mit den Bildern, bei der sie sich leicht in die Hand schnitt) und drohte mit weiteren Massnahmen.
Sie versprach nach der Legalisierung nach St. Peter ausreisen zu wollen. Ich war völlig ratlos was zu tun ist und willigte ein. Ich sah keine andere Möglichkeit sie "loszuwerden". Ich wollte die Legalisierung gleich nach ihrer Ausreise annulieren. Sie bekam eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr.
Wortlos gab sie mir die vorher entwendeten Ringe zurück.
Nach der Legalisierung kauften wir ein Einfachticket nach St. Peter und sie reiste aus. Die Sache schien zunächst erledigt und ich hörte meherere Wochen nichts mehr.

Angeblich hatte sie die Scheidung eingereicht.

Im Juli betrat ich meine neue Wohnung (ich war zwischenzeitlich umgezogen) mit einer Bekannten. Ich erschrak weil in diesem Moment meine Ehefrau im Garten stand und in mein Wohnzimmer schaute. Sie war wieder in München! Ich versuchte sie zur Rede zu stellen, doch sie wollte nicht sagen was sie vorhatte.

Ein paar Tage später bekam ich Post von ARGE mit der Aufforderung meine Einkünfte offen zu legen. Sie hatte sich in München arbeitssuchend gemeldet und Ansprüche auf Harz IV geltend gemacht. Sie gab vor von Ihrem Eheman vor die Tür gesetzt worden zu sein. Weiterhin bekam ich Post von einer Anwältin, ebefalls mit der Aufforderung zur Angaben über meine Vermögensverhältnisse.

Meine Frau war schwanger, sie behauptete von mir. Sie hat den festen Willen das Kind in D zur Welt zu bringen. Die Vaterschaft kann leider nicht ausgeschlossen werden, obwohl auch die Möglichkeit besteht das die Schwangerschaft aus der Affäre in Rom resultiert. Ich fühle mich getäuscht, weil sie die ganze Zeit über immer mit der Pille verhütete und auch während unseres letzten Zusammenseins die Schachtel offen im Badezimmer lag.

Heute ist sie in einem Mutter-Kind Heim in München untergebracht, ganz in der Nähe meiner Wohnung und taucht hier jeden Tag auf um in meine Wohnung zu schauen. Sie belästigt meinen Besuch. Ein ungestörtes Privatleben ist unmöglich geworden. Sie betritt mein Grundstück gegen meinen Willen, ich fühle mich verfolgt und belästigt. Ich war bereits bei der Polizei, jedoch gibt es keine Handhabe gegen ihr Verhalten vorzugehen.

Ich möchte nochmals betonen, eine eheliche Gemeinschaft hat zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Mein Ziel ist es:

a.) Ausweisung, die Geburt in D zu verhindern, da der ursprüngliche Aufenthaltsgrund (Ehe) nicht mehr gegeben ist.
b.) sofortige Scheidung, besser Annulierung der Ehe
c.) Vermeidung von Unterhaltszahlungen

Eine Getrenntlebend Erklärung habe ich bereits abgegeben.
Den geschilderten Sachverhalt habe ich bei der Ausländerbehörde zur Niederschrift gegeben. Aufgrund der Gesetzeslage machte man mir dort wenig Hoffnung auf Erfolg. Ich habe eine Familienrechtlerin hinzugezogen. Diese riet mir aufgrund des komplexen Sachverhalts zum Hinzuziehen eines Fachmanns für Ausländerrecht.

Was tun ???


Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Ratsuchender,

in Anbetracht Ihres Einsatzes und der Komplexität des Sachverhaltes werde ich Ihnen im Laufe des heutigen Abends per mail eine Antwort zukommen lassen.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin
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