Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Notweg

11.07.2013 14:16 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Hallo Gemeinde, ich habe vor ca. 5 Jahren ein Gartengrundstück gekauft, wo der Zuweg über ein Randstück eines anderen privaten Besitzer führt. Auch andere Gartenbesitzer ( ca. 8 Parteien ) müssen über dieses Stück grundstück von Herrn X. vor meiner Gartenzeit wurde ein Vergleich geschlossen, wobei Herr X von jeder Gartenpartei 90,00 € kassiert, somit ein jährliches Endgeld von 720,00 € einsteckt.

Das zu überlaufende Grundstück ist ein Weg von ca. 4 x 5 m Größe. Ich habe auch meine 90,00 € jedes Jahr gezahlt, möchte aber nun nicht mehr zahlen, weil es doch finanziell sehr hoch ist. Außerdem habe ich auch keinen Vertrag mit dem Besitzer Hern X, nur die anderen Parteien haben einen Pachtvertrag für die 4x5 m Grundstück. Die jährliche Pacht sind die 90,00 € die dann an der Besitzer Herrn X überwiesen werden. Wenn sich nun einer weigert, weiter zu zahlen, wird der Pachtvertrag gekündigt und es kommt ein Zaun auf der Weg, so das keiner von uns Gartenfreunden mehr auf sein Grundstück kommt. Ist dieses rechtens und müsste nicht der Herr X uns Parteien ein Norwegerecht einräumen ??

Viele Grüße !

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Das ist nicht rechtmäßig.

In der Tat ist X verpflichtet, Ihnen ein Notwegerecht einzuräumen. Allerdings sind Sie verpflichtet, ihm eine sogenannte Notwegerente zu bezahlen, also einen finanziellen Ausgleich für das Notwegerecht.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2013 | 19:11

Hallo, danke für die Antwort. Ist dann das genannte Pachtgeld in Höhe von 720,00 € jährlich für 8 gartenparteien angemessen ??

Wie würde eine Neuberechnung sich zusammen setzen ?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.07.2013 | 19:18

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Höhe der Notwegerente berechnet sich aus der Ertragskraft der genutzten Fläche, also wieviel der Eigentümer an Pacht/Miete für diese Fläche bekommen würde. Dies ist von Ort zu Ort unterschiedlich, so daß ich aus der Distanz die Angemessenheit leider nicht beurteilen kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69614 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Schnelle und kompetente Hilfe - super! ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Eine gute Erfahrung und eine verständliche Schilderung des Sachverhaltes. Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Gute und schnelle Antwort. Danke. ...
FRAGESTELLER