Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Motorschaden nach Autokauf auf der Heimfahrt

| 28. Februar 2022 17:06 |
Preis: 45,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
ich habe am 25.02.2022 bei einem Händler ein Auto gekauft mit 128.000 KM (Skoda Yeti) und bin an diesem Tag mit dem Wagen nach Hause gefahren (400 KM).
2 Kilometer vor meiner Ankunft ging am Fahrzeug eine Warnleuchte an (EPC Licht), ich habe darauf angehalten und im Handbuch nachgesehen was das ist. Laut Handbuch wurde gesagt langsam und schonend zum nächsten Händler fahren und Fahrzeug prüfen lassen.

Bei uns im Nachbarort gibt es einen Skoda Händler und dieser hat das Fahrzeug geprüft.
Das Ergebnis war, dass das Fahrzeug einen Motorschaden durch eine abgebrochene Zündkerze hat und laut Händler ca. 8.000€ bis 9.000€ Reparaturkosten entstehen werden.
Der Fahrzeugpreis war 10.700€

Meine Frage, ist fällt das unter die Gewährleistung des Händlers, also muss er das Fahrzeug richten bzw. wieder zurücknehmen?

Vielen Dank für Ihre Beratung
Mit freundlichen Grüßen

28. Februar 2022 | 18:12

Antwort

von


(2176)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Verkäufer muss das Fahrzeug im Rahmen seiner Gewährleistungspflicht auf seine Kosten reparieren, wenn es bereits bei Übergabe mangelhaft war (§ 434, 439 BGB).

Bei einem Verkauf durch einen Händler wird man als privater Käufer grundsätzlich davon ausgehen können, dass die Zündkerzen vor Verkauf gecheckt und bei Bedarf gewechselt wurden.

Auch wenn es sich um ein Verschleißteil handelt, liegt daher bei einer Zündkerze, die bei normaler Fahrweise innerhalb der ersten 400 Kilometer abbricht, der Verdacht nahe, dass der Mangel bereits bei Übergabe vorhanden war.
Wenn Sie das Fahrzeug für private Zwecke erworben haben, greift auch die Beweislastumkehr des § 477 BGB. Der Händler müsste also beweisen, dass der Mangel erst nach Übergabe des Fahrzeugs eingetreten ist, die Zündkerze bei Übergabe des Fahrzeugs also im bei einem Gebrauchtwagen vom Händler zu erwartenden Zustand war. Das dürfte wohl schwer gelingen, im Streitfalle müsste in Sachverständiger diese Frage klären.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Bewertung des Fragestellers 1. März 2022 | 07:53

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Jan Wilking »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 1. März 2022
5/5,0

ANTWORT VON

(2176)

Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Internet und Computerrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Miet- und Pachtrecht