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Miteigentümer bei Grundsteuererklärung

| 19. September 2022 12:48 |
Preis: 60,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


22:52

Ich bin Miteigentümer einer größeren Erbengemeinschaft, der mehrere unbebaute Grundstücke im Gesamtwert von ca. 4.000 bis 5.000 EUR gehören. Die Grundstücke werfen keinerlei Erträge ab. Nur knapp mehr als die Hälfte der Mitglieder der Erbengemeinschaft sind bereit mir ihre Steuer-ID zur Ausfüllung des Formulars mitzuteilen.

Der Rest hat mir zu verstehen gegeben, dass sie kein Interesse an den Grundstücken hat. Die gesetzlichen Massnahmen, um sich von ihren Erbteilen zu trennen, werden im Vergleich zu dem Wert der Sache als unverhältnismäßig betrachtet. Ich habe die gleiche Meinung hierzu.

Kann ich einfach die Erklärung ohne die Steuer-ID der entsprechenden Mitglieder abgegeben oder wie sollte ich hier am Besten vorgehen? Diese per Anwalt und per Gericht zur Nennung ihrer Steuer-ID aufzufordern halte ich hier auch für unverhältnismäßig.

19. September 2022 | 14:11

Antwort

von


(93)
Roseplatz 6
31787 Hameln
Tel: 01772422226
E-Mail:

Sehr geehrte/r Rechtsratsuchende/r,  

auf Ihre Anfrage bzgl. der erforderlichen Eintragungen in die Grundsteuererklärung teile ich Ihnen gerne mit, dass die von Ihnen beschriebene Problematik weit verbreitet ist. 

Vielfach bestehen sehr verzweigte Miteigentumsgemeinschaft, bei denen die persönlichen Daten der einzelnen Miteigentümer nicht vollständig bekannt sind und auch nicht kurzfristig ermittelt werden können.  

Diese Problematik ist daher den Finanzämtern bekannt. 

Es bestehen daher keine Bedenken, wenn Sie die Grundsteuererklärung ohnd Nennung der Steuer-IDs der Miteigentümer abgeben.

Denn zivilrechtlich sind Sie nach der Datenschutzgrundverordnung als Privatperson weder berechtigt noch verpflichtet, personenbezogene Daten anderer Personen zu erheben und/oder Ermittlungen hierzu anzustellen. 

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Anmerkungen weitergeholfen zu haben, bedanke mich für die Beauftragung und verbleibe 
mit freundlichen Grüßen

Andrea Fey. 
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Steuerrecht


Rückfrage vom Fragesteller 19. September 2022 | 22:44

Gilt das gleiche, wenn es sich hierbei um landwirtschaftliche Flächen handelt, die entweder brach liegen (Unland/Geringstland) oder landwirtschaftlichen Betrieben kostenlos zur Nutzung überlassen wurden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19. September 2022 | 22:52

Ja, auch dann besteht für Sie keine Ermittlungspflicht.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19. September 2022 | 22:52

Ja, auch dann besteht für Sie keine Ermittlungspflicht.

Bewertung des Fragestellers 19. September 2022 | 14:23

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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