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Grundstücksverkauf von meinem Mann und seiner Ex und ich soll unterschreiben ? WARUM?

12.08.2007 18:37 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrter Anwalt!
Mein Mann und seine Exfrau haben nun 6 Jahre nach ihrer Trennung endlich einen Käufer für das ehem. gemeinsame Haus. Nach dem Verkauf bleiben immernoch 45-50.000 Euro an die Bank zu zahlen. Ehefrau # 1 weigert sich, hat angeblich kein Geld. Ich habe diesen Mann 2006 geheiratet und soll jetzt nach § 1365 BGB den Kaufvertrag schriftlich zustimmen. Wir haben keinen Ehevertrag gemacht, da mir ein Anwalt versichert hat, dass ich mit dem Haus, somit auch mit den damit verbundenen Schulden nie etwas zu tun haben werde, weil es ja vor unserer Ehe bestand. Ich hatte schon zu meiner Hochzeit Sorge, dass ich sonst die Schulden mit "erbe oder heirate" sozusagen. Wenn ich jetzt diese Unterschrift leiste, habe ich Angst, dass die Bank danach meint, sie hätten nun 3 Gläubiger, wo man abkassieren kann, womöglich, dass sich die Schulden von Ehefrau 1 statt 50% nur noch 33,3 % sind und mein Mann und ich auch jeweils 33.3% . das kann doch alles nicht sein. ICH HABE DOCH DAMIT NICHT ZU TUN!!!! ... nicht mein Grundstück und nicht meine Schulden, warum soll ich das also unterschreiben! Hat das für mich Konsequenzen der Bank ggü.???

mfg jacki32

12.08.2007 | 19:50

Antwort

von


(252)
Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: http://www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

1.Ich rate Ihnen dringend, vor Abgabe einer Unterschrift einen Anwalt oder unsere Kanzlei mit der Prüfung der Unterlagen zu beauftragen, damit Sie nicht in eine Haftung geraten.
2.§ 1365 BGB ist die Zustimmung des Ehegatten, wenn der andere Ehegatte über sein Vermögen „im Ganzen“ verfügen will. Grundsätzlich kann jeder Ehegatte ohne Zustimmung des anderen Vermögensverfügungen tätigen. Wenn er aber eine Verfügung veranlasst, durch die der größte Teil des Vermögens betroffen wird und somit auch die finanzielle Sicherung der Familie betroffen wird, muss der andere Ehegatte zustimmen. Daraus kann sich im Rückschluss ergeben, dass Sie dann für andere Verbindlichkeiten alleine aufkommen müssen, wenn Ihr Ehemann dann keine liquiden („flüssigen“) Geldmittel hat.
3.Ebenso kann aber in der „Zustimmung nach § 1365 BGB “ von der Bank eine versteckte Schuldübernahme für das Darlehen bezüglich der Immobilie enthalten sein. Sie sollten daher unbedingt vor Abgabe einer Unterschrift prüfen lassen, warum und wozu Sie eine Unterschrift leisten müssen.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Nina Heussen
Rechtsanwältin
Diep, Rösch & Collegen
Fürstenstraße 3
80333 München
Tel: (089) 89 33 73 11 / (089) 45 75 89 50

info@anwaeltin-heussen.de
Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:

Meine Auskunft bezieht sich nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Bestimmte Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht abschließend geklärt werden, da es hier auf die Details im Einzelfall ankommt. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


ANTWORT VON

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