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Gehaltsforderung


| 23.12.2016 23:21 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sachverhalt:
Anfag Dez. Unterschrieb ich ein Minijobvertrag (450,-€ für 22,5St.) bei einem Ambulanten Krankenpflegedienst als Fachkrankenpfleger.
Wurde prompt für 11 Tage eingeplant mit mindestens 10 Stunden pro Tag, nachweislich ohne Pause!

Auf Nachfrage, dass es so nicht geht, sagte die GF, dass Mehrarbeitsstunden bzw. Gehalt wird auf die kommenden Monate verteilt, da jetzt massive personalengpass herrscht.

Ich sagte jedoch nur 8 Dienste für Dez. zu aus Verständnis für die Lage und aus Gutmütigkeit.

Zähneknirschend wurde es hingenommen!

- 4 TagesDienste wurden von mir mit insgesamt 43 Stunden gearbeitet.

Krankheitsbedingt (Grippe), meldete ich mich rechtzeitig für 2 Dienste Krank. Ich sagte auf Anfrage jedoch dass ich für die übrigen 2 Dienste in einer Woche wieder einsatzfähig sein werde.

Ich würde telefonisch am nächsten Tag (mitte Dez.) und später per Einschreiben zum 1. Jan. gekündigt. Ferner am 22.Dez wurden mir für Dez. nur 475€ (Ca. 22,5St. von 43 St.) überwiesen.

Die Ausführungen sind nachweisbar ( Belege, Kopien, Fotos und fahrtenbücher).

Frage:
1 - Habe ich Anrecht auf die restlichen geleisteten Stunden? Und wie am besten gehe ich vor?

2 - Werden die eingeplanten Dienste mitgerechnet? (Denn wenn ich nicht Krank bzw. Gekündigt wäre kämen noch 4 ArbeitsTage dazu.)

3- Ich bitte um eine Einschätzung welche Fristen, Möglichkeiten und Rechte ich habe?

Ich stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
23.12.2016 | 23:46

Antwort

von


1454 Bewertungen
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30449 Hannover
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihren Fragen:

Sie haben natürlich Anspruch auf die tatsächlich geleisteten Stunden, wenn sich diese per Stundennachweis belegen lassen.
Auch haben Sie bis zur Kündigung Anspruch auf die normalerweise geleisteten Stunden, die diesen Anspruch dann erhöhen, da Sie während der Kündigungsfrist Ihre Arbeitskraft jederzeit zur Verfügung gestellt haben.

Sie sollten den Arbeitgeber innerhalb einer Frist von zehn Tagen zur Nachzahlung per Einwurf Einschreiben auffordern. Sollte er dies nicht tun, es steht Ihnen der Klagewege beim Arbeitsgericht zu. Sie sollten den Anspruch innerhalb von drei Monaten spätestens gerichtlich geltend machen, da in vielen Arbeitsverträgen solche Ausschlussklauseln sind.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 24.12.2016 | 03:33

Vielen Dank für Ihre schnelle und qualifizierte Antwort.

Frage:
Die Stundennachweise werden am Monatsende manuell eingetragen.

Ich habe nur punktuell für mich Fotos von den von mir unterschriebenen Tourenpläne mit Anfangs und Endzeiten gemacht. Sowie Fotos vom Dienstplan.

Bei den Patienten sind jedoch die monatlichen Leistungsnachweise (Für die Krankenkasse) vorhanden, worauf meine Einsatzzeiten und Handzeichen ersichtlich sind.

Ich befürchte, dass der AG die Nachweise manipuliert!

Kann ich darauf bestehen, dass der AG bzw. GF die Unterlagen mir als Kopie zur Verfügung stellt ? Und mir die Kündigung Begründet?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.12.2016 | 09:14

Sehr geehrte Fragestellerin,

sofern Sie aus Ihren Unterlagen nachvollziehbar die Stunden belegen können, können Sie als Beweismittel eben auch die Arbeitgeberunterlagen benennen. Dies allerdings erst im gerichtlichen Verfahren, was aber ausreichend ist.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.12.2016 | 03:40


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"Sehr gut und verständlich wurde auf mehrere Fragen geantwortet und zum Schluss noch wertvolle Hinweise gegeben.

Einfach Top: Kompetent, Qualifiziert und schnell"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24.12.2016
4,8/5.0

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