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Gebrauchtwagenkauf; Klimaanlage defekt


29.07.2006 11:06 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Hallo,
ich habe im Februar 2006 einen gebrauchten Ford Ka (Kosten 5100 EUR / 36Tkm) von einem Händler gekauft.
Nachdem ich dann die Klimaanlage im Frühjahr testen konnte, habe ich festgestellt, dass die Beifahrerseite nicht richtig gekühlt wurde. Ich habe daraufhin einen Termin in der Vertragswerkstatt bekommen. Dort wurde die Klimaanlage gereinigt und neues Kühlwasser eingefüllt. Da dies laut seitens des Händlers nicht zur Gewährleistung/Garantie gehörte, musste ich 75 EUR bezahlen.

Nach einigen Wochen habe ich festgestellt, dass Wasser in den Fußraum der Beifahrerseite tröpfelt. Mittlerweile sind es keine Tropfen mehr, sondern bis zu einem Liter Wasser.

Ich habe dann einen Bekannten (KfZ-Meister) darum gebeten, sich die Sache mal anzusehen. Laut seiner Aussage, ist entweder der Schlauch vom Kondenswasserauffangbehälter verstopft oder ab. Daher wird das Wasser nicht mehr nach außen abgeführt, sondern läuft in den Fußraum. Wenn ich Glück habe, könnte man die Verstopfung von unten beseitigen. Ansonsten müsste die gesamte Verkleidung des Armaturenbretts ab- und wieder anmontiert werden. Dies ist mit hohen Kosten verbunden.

Ich habe dann in der Werkstatt des Autohauses angerufen und die haben mir gesagt, dass die Beseitung der Verstopfung nicht in die Garantie/Gewährleistung fallen würde. Ich bin allerdings nicht bereit, Kosten für einen eventuellen Aus- und Einbau zu bezahlen. Immerhin habe ich das Auto mit der zugesicherten Eigenschaft "Funktionierende Klimaanlage" gekauft und diese Eigenschaft ist nicht gegeben. Und ich möchte ja auch keine Reinigung, sondern die Beseitigung des Mangels. Das dafür eine Reinigung notwendig ist, dürfte doch nicht zu meinen Lasten gehen.
Ich habe den Termin am 08.08.2006.

Ich hoffe, dass hier doch das Recht zu meinen Gunsten spricht.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

-falls der Einsatz zu gering ist, bitte ich um Info-

Mit freundlichen Grüßen
Natascha Arndt

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Sehr geehrter Ratsuchender ich möchte mich für Ihre Anfrage bedanken un diese wie folgt aufgrund Ihrer Angaben beantworten:

Grundsätzlich haben Sie Anspruch auf Behebung eines Mangels, der bei Gefahübergang (Übergabe) vorlag.

Sollten Sie den Wagen als Privatperson von einer unternehmerischen Person gekauft haben gilt folgendes:

Zeigt sich innerhalb von 6 Monaten seit Gefahrübergang ein Sachmangel, so wird vermutet, daß die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, es sei denn diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar.

Ein Sachmangel ist von normalen Verschleiß zu unterscheiden. Nach Ihren Darstellungen ist hier von einem Sachmangel auszugehen, denn die Klimaanlage ist für die vorausgesetzte Verwendung nicht geeignet. Ob für die Mangelbehebung eine Reinigung oder Austausch irgendwelcher Schläuche notwendig ist, ist dafür unerheblich. Der Händler muß den Mangel beheben.

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Gewährleistung bei Mängeln sind zwingend.
Der Unternehmer kann im Verhältnis zu einem Verbraucher keinen vollständigen Gewährleistungsausschluß mehr wirksam im Kaufvertrag vereinbaren. Auch die Verjährung der Gewährleistungsansprüche kann im Kaufvertrag zwischen einem Unternehmer und einem Privaten über ein gebrauchtes Fahrzeug höhstens auf ein Jahr reduziert werden

Was noch eine zusätzliche Gebrauchtwagenagrantie betrifft ist folgendes zusagen:
Sie müssen in Ihrem Garantieversprechen nachlesen für welche Fälle die Garantie greift.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.

Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Sylvia Vetter
Rechtsanwältin




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